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Zahlen von Uniqa, CPI Europe, News zu Strabag, BKS, Research zu Erste Group, Porr, Asta

Die Uniqa Gruppe hat die verrechneten Prämien im 1. Quartal um 14,4 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro erhöhen können. Die Schaden- und Unfallversicherung – mit rund 68 Prozent größtes Segment der Gruppe – verzeichnete ein Prämienwachstum von 19,5 Prozent auf 1.904 Mio. Euro. Wesentlichen Anteil daran hat laut Uniqa die Rückversicherungsgesellschaft Uniqa Re in Zürich, deren externes Geschäftsvolumen saisonal bedingt im 1. Quartal immer besonders stark ausfällt. Uniqa-CEO Andreas Brandstetter: "Gerade in Zeiten volatiler Kapitalmärkte ist die Profitabilität des versicherungstechnischen Kerngeschäfts, die um 5,3 Prozent auf 210 Mio. Euro gestiegen ist, von besonderer Bedeutung." Das Konzernergebnis netto hat sich im Perioden-Vergleich um 7,5 Prozent auf 128 Mio. Euro verbessert. Die Combined Ratio netto liegt bei 91,0 Prozent (Q1/ 2025: 88,2 Prozent). Das Kapitalanlageergebnis stieg trotz anhaltender Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten auf 151 Mio. Euro (Q1/2025: 109 Mio. Euro). Die regulatorische Kapitalquote nach Solvency II blieb nahezu unverändert bei 272 Prozent (31. Dezember 2025: 275 Prozent). Für das Geschäftsjahr 2026 liegt der Fokus laut Uniqa "unverändert auf starkem Wachstum bei gleichzeitig attraktiven versicherungstechnischen Margen in unseren beiden Kernmärkten Österreich und CEE, sowie auf dem schrittweisen, profitablen Ausbau unseres externen Rückversicherungsgeschäfts," wie es heißt. Es wird weiter von einem Ergebnis vor Steuer von 540 bis 570 Mio. Euro für das Gesamtjahr ausgegangen.

CPI Europe weist für das 1. Quartal einen Konzerngewinn von 105,5 Mio. Euro aus, verglichen mit 47,5 Mio. Euro in der Vorjahresperiode ist das mehr als eine Verdoppelung. Die Mieterlöse stiegen um 4,4 Prozent auf 145,2 Mio. Euro, was laut CPI insbesondere auf den Ankauf des tschechischen Wohnimmobilienportfolios CPI BYTY im November 2025 sowie einen Anstieg der Like-for-like-Mieterlöse um 2,3 Prozent zurückzuführen ist. Die gesamten Neubewertungen beliefen sich auf 38,2 Mio. Euro (Vorjahr: -14,3 Mio. Euro). Der FFO 1 nach Steuern stieg im 1. Quartal 2026 um 30,2 Prozent auf 68,5 Mio. Euro, nach 52,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Diese positive Entwicklung ist laut CPI vor allem auf verbesserte Ergebnisse aus dem Asset Management zuruckzufuhren, die insbesondere durch den Erwerb des tschechischen Wohnportfolios gestutzt wurden und die Immobilienverkaufe deutlich kompensierten. Zusatzlich trugen geringere Finanzierungskosten und Steueraufwendungen zu dieser Entwicklung bei. Im 1. Quartal 2026 schloss CPI Europe strategische Immobilienverkäufe mit einem Gesamtwert von 33,7 Mio. Euro ab. Per 31. März 2026 umfasste das Immobilienportfolio der CPI Europe 357 Objekte mit einem Gesamtwert von 8.771,0 Mio. Euro und einer vermietbaren Fläche von 3,8 Millionen m2. Der Vermietungsgrad lag bei 93,5 Prozent und die Bruttorendite bei 6,7 Prozent. Die liquiden Mittel beliefen sich auf 328,6 Mio. Euro. Der IFRS-Buchwert je Aktie erhöhte sich auf 33,02 Euro (vs. 32,31 Euro im Vorjahr), der Substanzwert EPRA-NTA je Aktie stieg zum Quartalsstichtag auf 36,30 Euro.

Die Strabag hat im Zuge der Van Elle-Übernahme die Abstimmungsergebnisse aus dem Court Meeting und der Hauptversammlung von Van Elle zum zuvor angekündigten „Scheme of Arrangement“ erhalten, welches mit den erforderlichen Mehrheiten angenommen wurde. Eine Mehrheit der Van-Elle-Anteilseigner:innen, die 99,96 Prozent des Wertes der abgegebenen Stimmen entspricht, stimmte dem Scheme im Court Meeting  zu. Die Transaktion steht weiterhin unter dem Vorbehalt der Erfüllung der im Scheme Document festgelegten verbleibenden Bedingungen sowie der gerichtlichen Bestätigung des Schemes im Rahmen der für den 11.6.2026 angesetzten gerichtlichen Anhörung. Der Abschluss der Transaktion wird für den 15.6.2026 erwartet, wie Strabag mitteilt.

Die BKS Bank hat eine Grune Anleihe fur institutionelle Investoren im Volumen von 250 Mio. Euro und einer Laufzeit von fünf Jahren platziert. "Mit der Platzierung einer Senior Preferred Anleihe sichert die BKS Bank ihren Wachstumskurs ab und stärkt ihre Refinanzierungsbasis. Die starke Nachfrage institutioneller Investoren aus mehr als zehn Ländern unterstreicht das anhaltend hohe Vertrauen des Kapitalmarkts in das diversifizierte Geschäftsmodell der BKS Bank," heißt es seitens der Bank. Finanziert werden mit dem Kapital Projekte, die dem Sustainable Finance Pool zugeordnet sind und dem Sustainable Bond Framework der BKS Bank entsprechen, das von S&P Global überprüft wurde und mit den ICMA Green Bond Principles 2025 übereinstimmt. Dazu zahlen unter anderem Projekte im Bereich der sauberen Mobilitat und Infrastruktur, energieeffiziente Gebäude sowie erneuerbare Energien.

Die Analysten der Baader Bank stufen die Erste Group-Aktie von "Reduce" auf "Add" hoch, das 6-Monats-Kursziel wird auf 117,0 Euro festgesetzt.

Die Analysten von SRC Research bestätigen die Kauf-Empfehlung für Porr und erhöhen das Kursziel von 44,0 auf 46,0 Euro.

Die Analysten der Baader Bank bestätigen nach Bekanntgabe von Quartalszahlen die Add-Einstufung mit Kursziel 65,0 Euro für die Asta Energy-Aktie.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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