Wiener Börse News

Zahlen von UBM, Research zu DO & CO, Porr, FACC, Aktienkäufe bei Kontron und Porr

UBM erreichte 2025 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 3,9 Mio. Euro (2024: -23,2 Mio .Euro). Das Ergebnis nach Steuern ist mit -2,3 Mio. Euro im negativen Bereich (2024: -29,6 Mio. Euro). Im Vergleich zu 2024 hat UBM im Jahr 2025 den Wohnungsverkauf um 12 Prozent steigern können. Insgesamt wurden im Jahr 2025 452 Wohnungen verkauft und der Umsatz um 31,1 Prozent auf 139,2 Mio. Euro erhöht. "Die Assetklasse Wohnen hat die Krise hinter sich gelassen. Haupttreiber sind ein rückläufiges Angebot, steigende Preise und eine ungebrochen hohe Nachfrage. Wer wartet, gewinnt nicht.", erläutert UBM-CEO Thomas G. Winkler. Die Ausschüttung einer Dividende in der aktuellen wirtschaftlichen Situation ist laut UBM noch nicht geboten. Auch Boni wird es keine geben. Für 2026 sei eine konkrete Guidance aufgrund der anhaltenden Volatilität und schwer vorhersehbaren Marktentwicklung nicht möglich. UBM geht aber von positiven Effekten der Marktbereinigung aus. Die anhaltenden makroökonomischen Unsicherheiten würden zu einer Flucht in Sachwerte führen, während der Nachfrageüberhang im Wohnen die Verkaufsdynamik und Preisentwicklung unterstütze, so das Unternehmen. 2026 werde außerdem bestimmt von der Cash-Freisetzung und der Umschichtung von Mitteln und Ressourcen in Bezahlbares Wohnen. Besonderes Augenmerk liegt laut UBM weiterhin auf einem vorausschauenden Cash-Management, um die Liquiditätssituation jederzeit stabil zu halten. Zum Jahresende 2025 verfügt die UBM über liquide Mittel in Höhe von 117,7 Mio. Euro (Ende 2024: 199,5 Mio. Euro). Das Unternehmen hat zudem mitgeteilt, dass im Rahmen der Optimierung der Eigenkapitalstruktur derzeit die Begebung von Genussrechtskapital geprüft werde. Aktuell befindet sich UBM mit zwei potenziellen Genussscheingebern in fortgeschrittenen Verhandlungen, wie es heißt. Die Begebung von Genussrechtskapital konnte auch in mehreren Schritten umgesetzt werden. Das von UBM angestrebte Gesamtvolumen betragt bis zu 90 Mio. Euro.

Die Analysten von Oddo BHF bekräftigen die "Outperform"-Empfehlung und das Kursziel in Höhe von 15,5 Euro für FACC, da sie der Ansicht sind, dass das zweistellige Wachstumspotenzial und die starke Margenausweitung im aktuellen Kurs nicht angemessen berücksichtigt werden. Sie meinen: "Obwohl die Aktie seit unserer Hochstufung im Februar eine starke Entwicklung gezeigt hat, bleibt die Investmentstory unseres Erachtens weiterhin überzeugend: FACC bietet organisches Wachstum im zweistelligen Bereich über die Geschäftsjahre 2026-2028e, getragen vom anhaltenden Produktionshochlauf der OEMs sowie strukturellem Wachstum im Drohnenluftfahrtmarkt, während die Marge von 4,3Prozent im Geschäftsjahr 2025, laut unseren Schätzungen auf 7,8Prozent bis 2027e steigen wird." Die Analysten von Montega stufen die FACC-Aktie weiter mit "Kaufen" und Kursziel 17,0 Euro ein. Zu den jüngst vorgelegten Zahlen meinen sie: "FACC hat im Geschäftsjahr 2025 sowohl operativ als auch auf Cashflow-Ebene deutliche Fortschritte erzielt und bestätigt damit den eingeschlagenen Wachstumspfad. Trotz kurzfristiger Unsicherheiten, etwa durch schwachere Airbus-Auslieferungen zu Jahresbeginn oder den Iran-Konflikt, bleibt das strukturelle Marktumfeld intakt."

Die Analysten von Warburg Research stufen die Porr-Aktie nach Zahlen-Präsentation mit "Buy" und Kursziel 43,00 Euro ein.
Die Analysten der Erste Group stufen die Porr-Aktie von "Buy" auf "Accumulate" zurück, heben aber das Kursziel aber von 34,5 auf 39,5 Euro an.
Die Analysten von Montega stufen die Porr-Aktie weiter mit "Kaufen" und Kursziel 46,0 Euro ein. Nach den veröffentlichten finalen Zahlen meinen sie: "Die Zahlen lieferten angesichts der starken Werte beim Jahresüberschuss und dem Free Cashflow noch eine positive Überraschung, wahrend der Ausblick trotz der verscharften Entwicklung bei den Energiepreisen wie erwartet ausfiel. Wir erachten die Baukonjunktur in PORRs sieben europaischen Heimmarkten vor allem im Tief- und Infrastrukturbau als sehr robust, passen unsere Erwartungen an die Profitabilitat aber moderat nach unten an, ohne jedoch am Erreichen des 2030er-Ziels zu zweifeln."

Cantor Fitzgerald bestätigt die Übergewichten-Empfehlung für DO & CO, nimmt aber das Kursziel von 270,0 auf 262,0 Euro zurück.

Die DZ Bank stuft Kontron weiter mit "Buy" ein, hat den fairen Wert für die Aktie aber von 33,0 auf 31,0 Euro angepasst. Der Ausblick auf 2026 habe leicht enttäuscht so die Analysten.  Auch Jefferies hat die Kauf-Empfehlung mit Kursziel 27,0 Euro für Kontron nach Zahlen bestätigt. Die Umsatzerwartungen seien verfehlt worden, die Profitabilität jedoch habe sich deutlich verbessert, so die Experten.

Aktienkäufe: Porr-Vorstand Josef-Dieter Deix hat den Kauf von 1.350 Aktien zu je 35,1 Euro gemeldet, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.
Kontron-CEO Hannes Niederhauser nutzt die aktuell gefallenen Kurse für Zukäufe. Er hat gestern den Kauf von 5000 Aktien zu je 17,62 Euro gemeldet und heute den Erwerb von 3000 Stück zu je 18,74 Euro.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

Hinweis

Die Wiener Börse AG verweist ausdrücklich darauf, dass die angeführten Informationen, Berechnungen und Charts auf Werten aus der Vergangenheit beruhen, aus denen keine Schlüsse auf die zukünftige Entwicklung oder Wertbeständigkeit gezogen werden können. Im Wertpapiergeschäft sind Kursschwankungen und Kapitalverluste möglich. Der Beitrag gibt die persönliche Meinung des Autors wieder und stellt keine Finanzanalyse oder Anlageempfehlung der Wiener Börse AG dar.

Preisinformation

UBM Development AG
FACC AG
PORR AG
DO & CO AG
KONTRON AG