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News zu UBM, Addiko, Semperit, Frequentis, AT&S, Palfinger

UBM leitet die erste Phase des Portfolio-Rebalancings ein und verkauft ein Teilportfolio aus dem sogenannten „Paket 6“. Das veräußerte Portfolio umfasst mehrere Nahversorgungs-Standorte in Wien und Schwechat. Daraus konnten insgesamt  34,8 Mio. Euro erlöst werden. UBM ist 50 Prozent Eigentümer des Portfolios. Die daraus der UBM zuzurechnenden Mittel fließen künftig direkt in die strategische Neuausrichtung für „Bezahlbares Wohnen“, wie UBM mitteilt. Verkäuferin ist die Ekazent Realitätengesellschaft m.b.H., die zu jeweils 50 Prozent im Eigentum der UBM Development AG und der Ferris Wheel Zwei GmbH, einer Gesellschaft die durch die Kollitsch Invest gemanagt wird, steht. Erworben wurde das sogenannte „Paket 6“ im November 2016, Teil-Portfolios daraus wurden auch schon in der Vergangenheit veräußert.

Die Nova Ljubljanska Banka (NLB) will den Preis des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots für die Addiko Bank AG noch einmal erhöhen, und zwar auf 37,00 Euro je Aktie. Vor einigen Tagen hat die NLB bereits von ursprünglich 29,0 Euro auf 33,5 Euro angehoben. Das nachgebesserte Angebot liegt damit um 10,50 Euro je Aktie über dem konkurrierenden Angebot der Raiffeisen Bank International (RBI), das am 14. Mai 2026 veröffentlicht wurde und bei 26,5 Euro liegt. Die RBI hat erst in der Vorwoche mitgeteilt, dass sie Annahmeerklärungen für mehr als 50 Prozent der Addiko-Aktien erhalten hat. Die Annahmefrist für Aktionäre läuft noch bis zum 22. Juli. Für beide Institute zählt das Erreichen der Mindestannahmeschwelle von mehr als 75 Prozent zu den Vollzugsbedingungen.

Am 12.Juni ist das Angebot der B&C Holding für Semperit-Aktien zu 15,0 Euro je Stück ausgelaufen. Bis zum Ende der Annahmefrist wurden insgesamt Annahmeerklärungen bezüglich 1.022.192 Semperit-Aktien eingereicht. Die B&C-Gruppe hält somit insgesamt rund 63,4 Prozent (davor 58 Prozent) der auf Inhaber lautenden Stückaktien der Semperit. Patrick Lackenbucher, Geschäftsführer der B&C-Gruppe: "Mit dem Angebot ist es uns gelungen, unseren Anteil an Semperit trotz der geringen Liquidität an der Börse durch den Erwerb von über einer Million Aktien in kurzer Zeit auf 63,4 Prozent zu erhöhen. Damit konnten wir unsere Beteiligung stärker ausbauen als in den vergangenen Jahren über die Börse und bewegen uns insgesamt mit dem Resultat am oberen Ende unserer Erwartungen." Die Abwicklung des Angebots erfolgt spätestens am Freitag, den 26. Juni 2026. Es gibt keine Nachfrist.
Die Analysten von NuWays bestätigen nach dem Ende der Übernahme-Angebotsfrist die Kauf-Empfehlung und das Kursziel in Höhe von 21,5 Euro für Semperit. Die Analysten meinen: "Wichtig ist, dass wir nicht erwarten, dass die erhöhte Beteiligung wesentliche Auswirkungen auf die Strategie, die Governance-Struktur oder die Kapitalallokation von Semperit haben wird. Die erhöhte Beteiligung dürfte weder die Kontrollsituation noch die strategische Ausrichtung des Unternehmens verändern. Wir sind weiterhin der Ansicht, dass der Aktienkurs das weitere Aufwärtspotenzial der Positionierung von Semperit im Vorfeld eines mehrjährigen operativen Verbesserungszyklus noch nicht widerspiegelt. Weder die Kosteneinsparungen noch das Potenzial zur Umsatzsteigerung sind derzeit im Ergebnis der vergangenen zwölf Monate erfasst."

Frequentis erhöht die Beteiligung an der spanischen Nemergent Solutions S.L. von derzeit 25 Prozent auf 51 Prozent. Zudem wird auch die strategische Partnerschaft mit Lyfo B.V. in den Niederlanden vertieft. „Diese Partnerschaften unterstreichen unser Engagement für ein führendes MCX-Ökosystem. Kunden können sich auf Frequentis verlassen, wenn es um langfristige Stabilität, Innovation und operative Exzellenz geht. Die Kooperationen bestätigen auch unsere Bereitschaft, großflächige Implementierungen zu unterstützen, darunter FRMCS-Bahnprogramme und landesweite einsatzkritische Netzwerke für Behörden der öffentlichen Sicherheit, und dabei einen zukunftssicheren, interoperablen und vollständig europäischen Stack bereitzustellen“, sagt Manuel Hintermayr, Frequentis Director Mission-Critical Services.

Aktienkäufe: AT&S-Vorstand Gerrit Steen hat am 16. Juni 300 Aktien zu je 200,0 Euro erworben, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Die Analysten von Raiffeisen Research bestätigen die Kauf-Empfehlung mit Kursziel 41,0 Euro für die Palfinger-Aktie. Ihr Fazit: "Palfinger ist ein global diversifizierter Marktführer mit attraktiver Bewertung, solider Bilanz, Service-/Marine-/EMEA-Hebeln und ambitionierten, aber erreichbaren Langfristzielen. Neu seit der letzten Empfehlung ist aber, dass die 2027-Ziele deutlich stärker hinterfragt werden müssen, weil die Erholung in Deutschland und den USA noch nicht ausreichend sichtbar ist. Der wichtigste neue Risikopunkt ist: Für die Bestätigung der 2027-Ziele braucht Palfinger im Q2 offenbar einen höheren Auftragseingang als bisher notwendig. Mit Blick auf die Zukunft sehen wir eine Erholung in den USA und in Deutschland – die zusammen rund 40 Prozent des Konzernumsatzes ausmachen – als wichtigsten Treiber für eine weitere Steigerung von Ergebnis und Margen. Gleichzeitig hat das erste Quartal gezeigt, dass Palfinger trotz schwieriger Endmärkte Umsatz, EBIT und Nettoergebnis steigern konnte, gestützt durch EMEA, Marine, bessere Materialkosten und einen positiven Produktmix."

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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