Die australische Strabag-Tochtergesellschaft Georgiou Group wurde gemeinsam mit Branchenpartnern von der Regierung von Queensland und der australischen Bundesregierung mit einen Schieneninfrastruktur-Projekt mit einem Gesamt-Volumen von 1,5 Mrd. Euro (Georgiou Group-Anteil: 490 Mio. Euro) beauftragt. Georgiou setzt dabei die Greenfield- und Brownfield-Lose (Phase 1) vom Projekt "The Wave" um. Das Projekt an der Sunshine Coast zählt zu den größten Schieneninfrastrukturvorhaben Queenslands und wird die Mobilität und Anbindung an der Sunshine Coast grundlegend verbessern und mehr Menschen in der Region schnellere sowie zuverlässigere Bahnverbindungen bieten, teilt Strabag mit.
Die börsenotierte Reploid verzeichnet eigenen Angaben zufolge starkes Interesse an seinen Lösungen seitens des Lebensmittelhandels und der lebensmittelproduzierenden Branche, etwa von Molkereien sowie gemüse- und fleischverarbeitenden Unternehmen. Diese Sektoren würden erhebliche Entsorgungskosten für organische Reststoffe tragen und hätten zudem den Bedarf, die FLAG-Emissionen (Forest, Land and Agriculture) zu verringern, so das Unternehmen. Aus diesem Grund hat Reploid ein eigenes Team eingesetzt, das das Potenzial zur Einsparung von CO2-Emissionen sowie mögliche Modelle zur Monetarisierung über CO2-Zertifikate evaluiert. Mit diesen Zertifikaten könnte das Unternehmen in Zukunft eine weitere Ertragsquelle erschließen. In einem ersten Schritt hat Reploid das Projekt zur Ermittlung des CO2-Fußabdrucks (geplant ist eine TÜV-Zertifizierung nach ISO 14067 - Product Carbon Footprint) und eines Life Cycle Assessments ("LCA", Lebenszyklusanalyse) gestartet. Zudem führt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge derzeit Managementsysteme nach ISO 9001 und ISO 14001 ein, um Qualität und Umweltverantwortung noch nachhaltiger zu verankern, wie es heißt. Auf Basis der Ergebnisse kann das Unternehmen in Zukunft seinen Beitrag zur Verringerung von Scope-3-Emissionen quantifizieren und belegen. Philip Pauer, CEO und Gründer von Reploid: "Anstatt organische Reststoffe zu verbrennen oder zu deponieren, wodurch enorme Mengen an CO2 und Methan entstehen, werden sie von unseren Insektenlarven verarbeitet. Die Larven eignen sich als Futtermittel für Hühner und Schweine oder in weiterverarbeiteter Form als Rohstoff für verschiedenste Industrien. Zudem liefern die Larven mit ihren Aus- und Abscheidungen die Basis für 100 Prozent organischen und regionale hergestellten Dünger. So trägt unser System dazu bei, Emissionen entlang der Wertschöpfungskette zu vermeiden."
Aktienkäufe: Bajaj Mobility- und KTM-CEO Gottfried Neumeister hat Ende vergangener Woche Aktien erworben, und zwar 7.723 Stuck zu je 19,97 Euro, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Somit hat er mehr als 154.000 Euro investiert.
Die Analysten der Berenberg Bank passen das Kursziel für die Uniqa-Aktie von 19,60 auf 20,00 Euro an und bestätigen das"Buy".
Die Analysten von SRC Research stufen die UBM-Aktie weiter mit Kaufen und Kursziel 30,0 Euro ein. Ihr Fazit nach den Quartalszahlen: "Die positive Entwicklung bei Umsatz und Gewinn sowie die verbesserte bilanzielle Situation geben den nötigen Spielraum, um das Portfolio Rebalancing noch zielgerichteter hin zum Bereich Wohnimmobilienentwicklung und vor allem zum Bereich Affordable Housing durchzuführen, was bis zur kompletten Umsetzung nach unserer Einschätzung 2 bis 3 Jahre dauern kann, aber ein gradueller Prozess ist, der bereits eingeläutet wurde. Weiterhin ist die Gesellschaft dabei, ihr Portfolio zu verschlanken und Kapital freizusetzen durch den Verkauf von standing Assets und non-strategic Assets, sowohl in Deutschland als auch in Österreich sowie in Tschechien. Hier erwarten wir einen positiven News Flow in den nächsten Quartalen und in 2027, der auch der Aktie weiteren Auftrieb geben könnte."
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