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News zu Strabag, Post, Frequentis, Wiener Privatbank, VIG, Warimpex

Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg bestätigen die Buy-Empfehlung für die Strabag-Aktie und heben das Kursziel von 115,0 auf 126,0 Euro an.

Nach der Präsentation bei den Hamburger Investorentagen (HIT) bestäiten die Montega-Analysten die Kaufen-Empfehlung und das Kursziel von 38,00 Euro für die Österreichische Post. "Der HIT-Auftritt bestatigt die Investmentthese in ihren wesentlichen Punkten: eine starke Dynamik im E-Commerce-Logistikgeschaft, eine solide Bilanzstruktur und zusatzliche Ertragshebel durch Finanz- und Telekommunikationsservices. Angesichts der verlasslichen Cashflow-Starke und der attraktiven Dividendenpolitik bleibt die Bewertung im Branchenvergleich sehr attraktiv, was die positive Einschatzung untermauert."

Frequentis und die französische Flugsicherungsorganisation Direction des Services de la Navigation Aérienne (DSNA) haben die volle Betriebsbereitschaft des neuen Sprachkommunikationssystems im Brest Area Control Centre (ACC) bekanntgegeben. Das System unterstützt eine flexiblere und verlässliche Flugsicherung in ganz Frankreich und Europa, betont Frequentis. Nach der ersten probeweisen Inbetriebnahme im Oktober 2023 hat das System im April 2025 die formelle Genehmigung der französischen Zivilen Luftfahrtbehörde (Direction Générale de l’Aviation Civile) erhalten. Es ersetzt das bestehende ARTEMIS System – ursprünglich geliefert von Frequentis und CS Group –, das fast 30 Jahre im Einsatz war.

Die Wiener Privatbank SE erzielte im 1. Halbjahr 2026 eine Verbesserung ihrer operativen Geschäftsentwicklung. Maßgeblich dafür waren das wachsende Kreditgeschäft, der  Anstieg des Provisionsüberschusses sowie die erfolgreiche Entwicklung des Immobiliengeschäfts, so die Bank im Halbjahresbericht. Der Provisionsuberschuss erhohte sich von 3,16 Mio. Euro auf 3,8 4 Mio. Euro. Wachstumstreiber waren insbesondere höhere Erträge aus dem Asset Management, dem Vertrieb von Finanzprodukten sowie dem Wertpapier-, Depot- und Kreditgeschäft. Der Nettobeitrag aus dem Immobilienhandel stieg von 0,57 Mio. Euro auf 1,81 Mio. Euro an. Demgegenuber verringerte sich der Zinsuberschuss aufgrund des langsam wachsenden Kreditgeschafts von 2,31 Mio. Euro auf 1,88 Mio. Euro. Zudem belasteten ein hoherer Verwaltungsaufwand sowie die gegenuber dem Vorjahr ungunstigere Entwicklung der Risikovorsorge das Ergebnis. Das Ergebnis vor Steuern lag mit -0,75 Mio. Euro leicht über dem Vorjahreswert von -0,78 Mio. Euro. Das Periodenergebnis belief sich auf -0,85 Mio. Euro nach-0,64 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Per 30. Juni 2026 betrug die harte Kernkapitalquote (CET1) 23,72 Prozent, während die Liquiditätsdeckungsquote (LCR) mit 1.206 Prozent weiterhin auf außerordentlich hohem Niveau lag. Damit verfügt die Bank eigenen Angaben zufolge "über erhebliche Spielräume für weiteres Wachstum und die Nutzung zukünftiger Marktchancen," wie es im Halbjahresbericht heißt. Für das zweite Halbjahr 2026 erwartet die Wiener Privatbank eine weitere Verbesserung der Ertragslage. "Der fortschreitende Ausbau des Kreditgeschäfts, die zunehmende Stabilisierung des Immobilienmarktes sowie eine mögliche Belebung der Kapitalmarktaktivitäten sollen zusätzliche Wachstumsimpulse liefern," so die Bank.

Die VIG Holding hat mit 1. September 2026 erneut die „Great Place To Work“-Zertifizierung erhalten. Grundlage ist eine anonyme, unabhängige Befragung der Mitarbeitenden. In allen fünf Hauptkategorien Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist konnten die Befragungsergebnisse von 2024 nochmals gesteigert werden. CEO Hartwig Löger: „9 von 10 unserer Mitarbeitenden sagen, dass die VIG Holding ein sehr guter Arbeitsplatz ist – 2024 waren es 8 von 10. Eine deutliche Steigerung, über die wir uns sehr freuen! Unsere Mitarbeitenden sind die Basis unseres Erfolgs und prägen mit ihrem täglichen Engagement unsere Unternehmenskultur. Das Feedback aus der Befragung wird vertiefend analysiert und fließt in die weitere Entwicklung der Arbeitsplatzkultur ein. Mitarbeitende und Führungskräfte werden dabei aktiv einbezogen.“

Die Analysten von East Value Research haben nach Halbjahres-Zahlen ein neues Kursziel für die Warimpex-Aktie vergeben. Sie erklären: "Mit angepassten Schätzungen und einem niedrigeren, auf der Vergleichsgruppe basierenden beizulegenden Zeitwert ergibt sich ein neues Kursziel für die nächsten 12 Monate (50 Prozent Kapitalwert von MOG31 + NNNAV, 50 Prozent Vergleichsgruppe) von 0,92 Euro (zuvor 0,93 Euro). Obwohl wir bei Warimpex kein Refinanzierungsrisiko sehen, sollten Anleger die hohe Nettoverschuldung (149,4 Mio. Euro gegenüber 147,9 Mio. Euro zum 31.12.2025) und die aufgrund des Inflationsdrucks infolge des Nahostkonflikts steigenden Zinsen berücksichtigen."

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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