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Deal bei Strabag, neue Post-Lösung, Research zu Erste Group-Aktie

Strabag steigt bei der Ökologischen Klärschlammtrocknung Offenhausen GmbH (ÖKT) ein und stärkt damit ihre Aktivitäten im Bereich technischer Kohlenstoff. Die Beteiligung der Strabag-Gruppe an der ÖKT GmbH beträgt 50,65 Prozent. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, wie Strabag mitteilt. Die ÖKT betreibt im bayerischen Offenhausen eine integrierte Anlage zur Pyrolyse und Klärschlammtrocknung. Dabei werden Biomasse und biogene Reststoffe aus Forst- und Agrarwirtschaft (z. B. Waldhackgut und Maisspindeln) verwertet und nach höchsten Qualitätsstandards zu zertifizierter EBC-Biokohle (European Biochar Certificate), also technischem Kohlenstoff, umgewandelt. Diese Technologie ermöglicht eine aktive Netto-CO2-Entnahme aus dem Kohlenstoffkreislauf bei zusätzlicher Energiegewinnung. Ziel ist die langfristige Bindung von CO2 in Baustoffen wie Beton und Asphalt. Dabei dient Biokohle als dauerhafter CO2-Speicher „Biokohle ist ein konkreter Umsetzungshebel unserer Nachhaltigkeitsstrategie und der Strategie 2030. Sie trägt dazu bei, CO-Emissionen in Baustoffen zu reduzieren und gleichzeitig die Eigenproduktion nachhaltiger Materialien auszubauen. Die gebündelten Ressourcen und Kompetenzen ermöglichen es uns, das Potenzial von Biokohle gezielt weiterzuentwickeln und operativ entlang unserer Wertschöpfungskette zu skalieren", so Herwig Sumetzberger, Technischer Direktionsleiter Nachhaltige Baustoffe bei Strabag.

Die Post-Tochter Post Business Solutions und Banqup bringen gemeinsam eine integrierte Lösung für elektronische Rechnungsprozesse und die Abwicklung von Finanzprozessen auf den Markt. Hintergrund: Mit der EU-Richtlinie „VAT in the Digital Age“ (ViDA) werden ab Mitte 2030 digitale Meldepflichten und E-Rechnungen für grenzüberschreitende B2B-Transaktionen verpflichtend. „Als vertrauenswürdige Partnerin österreichischer Unternehmen ist es unsere Aufgabe, regulatorische Veränderungen praktisch und umsetzbar zu gestalten – und gleichzeitig als Chance für weitere Digitalisierung zu nutzen“ sagt George Wallner, Geschäftsführer der Post Business Solutions.

Wood & Company Financial Services bestätigt das Buy-Rating für die Erste Group-Aktie und erhöht das Kursziel von 85,10 Euro auf 121,90 Euro.

Die Analysten der Deutschen Bank bestätigen die Kauf-Empfehlung mit Kursziel 121,0 Euro für die Erste Group-Aktie

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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