Der Strabag-Konzern errichtet im Auftrag des Wasserstraßen-Neubauamts Aschaffenburg (WNA) in einer Arbeitsgemeinschaft mit der Bauer Spezialtiefbau GmbH den Ersatzneubau der Schleuse Erlangen am Main-Donau-Kanal. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 380 Mio. Euro. Für die Arbeitsgemeinschaft ist es das zweite Schleusenprojekt in der Region: Bereits seit 2024 arbeitet sie wenige Kilometer entfernt am Ersatzneubau der Schleuse Kriegenbrunn. Das Projekt umfasst die Errichtung eines kompletten Schleusenkomplexes, bestehend aus Einlaufbauwerk, Oberhaupt, Schleusenkammer, Auslaufbauwerk, seitlich angeordneten Sparbecken sowie einem Leerschuss zur Wasserbewirtschaftung des Main-Donau-Kanals. Während der Bauzeit, die sich bis 2033 erstreckt, bleibt der Main-Donau-Kanal uneingeschränkt in Betrieb, wie Strabag mitteilt.
Die Erste Group stuft die Strabag-Aktie von Accumulate auf Buy hoch und passt das Kursziel von 108,90 Euro auf 109,50 Euro an. Der rekordhohe Auftragsbestand übertraf die Erwartungen, so die Experten. Dies unterstreiche die gute Nachfragesichtbarkeit in den Kernmärkten und biete eine solide Grundlage für das kurz- bis mittelfristige Wachstum.
Die Deutsche Bank erhöht das Kursziel für die AT&S-Aktie von 100,0 auf 120,0 Euro und bestätigt die Kauf-Empfehlung. Oddo BHF bleibt hingegen beim Underperform-Rating, passt das Kursziel für AT&S aber von 40,0 auf 75,0 Euro an.
Die Analysten von NuWays bestätigen die Kauf-Empfehlung und das Kursziel in Höhe von 57,0 Euro für die Flughafen Wien-Aktie. Der Flughafen Wien verzeichnete für die Analysten ein starkes erstes Quartal mit Umsatz und EBIT, die die Konsensprognose leicht übertrafen. Sie fassen zusammen: "Der Flughafen Wien ist ein hochwertiges Infrastruktur-Asset, mit überdurchschnittlichen operativen Renditen und einer Nettoliquidität von 407 Mio. Euro. Der Terminal 3 Süd liegt weiterhin im Zeitplan für das zweite Quartal 2027 und dürfte die Umsätze pro Passagier im Einzelhandel, im Gastronomiebereich und in den Lounges steigern. Daher sehen wir die aktuelle Verkehrsschwäche weiterhin als Kaufgelegenheit. Die Prognose berücksichtigt bereits eine deutliche Verlangsamung nach dem ersten Quartal, während Kapazitätserweiterungen, die Entspannung der Treibstoffversorgungslage und eine mögliche Normalisierung der Lage im Nahen Osten Aufwärtspotenzial bieten. Ein Ende des Ukraine-Krieges und eine Normalisierung der Lage im Nahen Osten könnten das Passagieraufkommen zusammen um ca. 8 Prozent (eNuW) steigern."
Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.
Hinweis
Die Wiener Börse AG verweist ausdrücklich darauf, dass die angeführten Informationen, Berechnungen und Charts auf Werten aus der Vergangenheit beruhen, aus denen keine Schlüsse auf die zukünftige Entwicklung oder Wertbeständigkeit gezogen werden können. Im Wertpapiergeschäft sind Kursschwankungen und Kapitalverluste möglich. Der Beitrag gibt die persönliche Meinung des Autors wieder und stellt keine Finanzanalyse oder Anlageempfehlung der Wiener Börse AG dar.
