Strabag hat in einem Konsortium einen Infrastruktur-Auftrag in Slowenien im Volumen von 194 Mio. Euro erhalten. Auf Strabag entfallen dabei 60 Prozent, somit mehr als 116 Mio. Euro. Der Bauauftrag umfasst den Bau des Loses A –Velenje des letzten noch fehlenden Abschnitts der 3. Entwicklungsachse (Nordkorridor) in Slowenien und ist Teil eines langfristigen nationalen Infrastrukturprogramms, das die Mobilität zwischen der österreichischen und der kroatischen Grenze stärken soll. Strabag-Vorstand Péter Glöckler: "Neben den nahezu abgeschlossenen Arbeiten an den Baulosen B und H mit dem kürzlich eröffneten Konovo-Tunnel freuen wir uns sehr, einen weiteren Abschnitt dieser wichtigen Verkehrsverbindung übernehmen zu dürfen. Gemeinsam mit unserem ARGE-Partner werden wir unser technisches Know-how in dieses komplexe Projekt einbringen. Strabag ist seit über 30 Jahren in Slowenien tätig, und dieser Auftrag stärkt unsere starke lokale Präsenz weiter."
Die Analysten von First Berlin Equity Research stufen die Marinomed-Aktie nach Bekanntmachung von Zahlen und der Kapitalerhöhungs-Ankündigung (zu 14,0 Euro je Aktie) weiter mit "Buy" und Kursziel 50,0 Euro ein. Sie erklären: "Das Management ist weiterhin zuversichtlich, die operativen Earn-out-Ziele (bis zu 10 Mio. Euro) zu erreichen, auch wenn der genaue Zeitpunkt dieser Zahlungen ungewiss bleibt. Da das Unternehmen strenge Rückzahlungspläne mit seinen Gläubigern hat (1,32 Mio. Euro fällig im Mai 2026), hat sich das Unternehmen entschieden, auf Nummer sicher zu gehen und präventiv Mittel zu beschaffen. Sollten in der Zwischenzeit Zahlungen erfolgen, sei es durch operative Earn-out-Meilensteine, finanzielle Earn-out-Meilensteine oder Budesolv-Lizenzvereinbarungen, dann haben Aktionäre eine gute Gelegenheit, ihr Engagement in der Marinomed-Aktie mit einem attraktiven Abschlag (~19 Prozent) gegenüber dem VWAP der vergangenen drei Monate zu erhöhen. Bis zum Abschluss der Kapitalerhöhung und der Veröffentlichung des geprüften Jahresberichts belassen wir unsere Schätzungen unverändert."
Erste Private Banking wurde von Euromoney ausgezeichnet. In Österreich erhält Erste Private Banking den Award als „Best Private Bank“ und in Rumänien wird Erste Private Banking als „Romania’s Best for Client Service“ prämiert.
Agrana rückt in einem neuen Event-Format das Thema "gesunder Boden" in den Fokus. Gemeinsam mit dem Österreichischen Raiffeisenverband, FAS Research und dem IIASA (Internationales Institut für Angewandte Systemanalyse) hat Agrana erstmals den Vienna Soil Dialog in Wien veranstaltet. Im Zentrum der Konferenz stand eine Frage, die für Landwirtschaft, Versorgungs- und Ernährungssicherheit sowie Europas wirtschaftliche Stabilität angesichts geopolitischer Verwerfungen rasant an Bedeutung gewinnt: Welche Rolle spielen gesunde Böden für eine widerstandsfähige Landwirtschaft und unabhängige Produktionsketten? Agrana-CEO Stephan Büttner: „Gesunde Böden sind keine abstrakte Umweltfrage, sondern die Grundlage für Erträge, Qualität und Versorgungssicherheit. Für Agrana als Verarbeiter landwirtschaftlicher Rohstoffe beginnt Stabilität nicht erst in der Fabrik, sondern auf dem Feld. Wer Europas Versorgung robuster machen will, muss deshalb die landwirtschaftliche Basis stärken. Das bedeutet auch, den hohen Stellenwert der Bauern anzuerkennen, die diese Böden Tag für Tag bewirtschaften."
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