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RBI-Chef Strobl zum Strabag-Deal, News zu Addiko, Research zu Verbund

In seinem Eingangs-Statement auf der heutigen HV ging RBI-Chef Johann Strobl auf die geplante Strabag-Aktien-Transaktion ein. "Das Russland-Exposure könnte deutlich reduziert werden, wenn diese Transaktion gelingt", meinte er und erklärte: "Bekanntlich gab es eine Änderung im Aktionariat von Einheiten, die die Strabag-Aktien halten. Dieser Wechsel hat Folgen für Aktionäre. Wir müssen jetzt prüfen, in welchem Wege dieser Wechsel erfolgt ist und können die Transaktion nur durchführen, wenn alle Sanktionsvorschriften eingehalten werden. Diesbezüglich haben wir mit den Behörden, auch in den USA, eine intensive Gesprächsbasis. Es gibt noch keine Entscheidungen. Wir glauben, dass eine derartige Transaktion zulässig und möglich ist. Einen Zeitrahmen können wir noch nicht nennen, aber je früher wir die Transaktion durchführen, desto besser.“ Generell würden ernste Anstrengungen unternommen, das Geschäftsvolumen in Russland weiter zu reduzieren. So habe man das Kreditvolumen schon deutlich zurückgefahren und beim internationalen Zahlungsverkehr sei man auf einem Volumen von 2019, als noch alle Banken in Russland im internationalen Zahlungsverkehr tätig waren, beschreibt der CEO.

Die Addiko Bank AG hat das am 4. April 2023 beschlossene Aktienrückkaufprogramm nun beendet, da die maximale Frist von einem Jahr seit der Genehmigung durch die EZB abgelaufen ist. Addiko hat insgesamt 229.584 Aktien erworben, das entspricht einem Anteil am Grundkapital in Höhe von 1,177 Prozent. Die Aktien wurden zu Preisen zwischen 11,9 Euro und 18,55 Euro gekauft. Laut Mitteilung vom 4. April 2023 dient der Rückerwerb dem Zweck eines Angebotes der Aktien an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Mitglieder des Vorstandes der Addiko Bank AG oder eines mit ihr verbundenen Unternehmens im Rahmen des variablen Vergutungsprogramms. Wie aus entsprechenden Mitteilungen hervorgeht, haben die Vorstandsmitglieder Aktien im Rahmen des Vergutungspakets fur das Jahr 2023 sowie des aufgeschobenen Teils fur 2021 und 2022 nun angenommen.

Research: Bernstein stuft Verbund mit Market Perform und Kursziel 64,2 Euro ein.

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