Die Raiffeisen Bank International hat von der Ubernahmekommission das OK für eine Senkung der Mindestannahmequpte für das Addiko-Angebot erhalten und wird die Mindestannahmequote des Angebots von 75 Prozent auf mehr als 55 Prozent aller angebotsgegenständlichen Addiko-Aktien zurücknehmen. Die übrigen Bedingungen des Angebots bleiben laut RBI unverändert. Die geänderte Angebotsunterlage findet sich ab 10. Juli 2026 auf der RBI-Webseite, die Annahmefrist läuft noch bis zum 22. Juli 2026, 17 Uhr MESZ. Bekanntermaßen laufen derzeit zwei Angebote: Die RBI bietet 26,5 Euro je Addiko-Aktie und die NLB 37,0 Euro
Andritz wurde von Société en Commandite Hydroélectrique Manicouagan (SCHM) mit der Modernisierung der Turbinen-Generator-Maschinensätze 6 und 7 des Wasserkraftwerks Mc Cormick in Baie-Comeau, Québec, Kanada, beauftragt. Das Projekt wird die Nennleistung der Maschinensätze um jeweils rund 35 Prozent steigern und ihre Zuverlässigkeit langfristig erhöhen. Der Auftragswert wird nicht bekanntgegeben. Durch die Modernisierung wird die installierte Leistung der Maschinen sätze 6 und 7 von insgesamt 122 MW auf 164 MW erhöht. Damit werden rund 42 MW zusätzliche Erzeugungs leistung aus der bestehenden Infra-struktur gewonnen.
Vorstand und Aufsichtsrat von Kontron empfehlen, das Pflichtangebot der Ennoconn Corporation an die Aktionäre der Kontron nicht anzunehmen. Maßgeblich hierfür sei insbesondere, dass der Angebotspreis in Höhe von 23,5 Euro nach ihrer Auffassung den finanziellen Wert und die strategischen Perspektiven der Kontron AG nicht angemessen widerspiegelt, heißt es in einer Mitteilung. Der Angebotspreis würde lediglich dem niedrigsten Angebotspreis entsprechen, den die Bieterin nach den gesetzlichen Mindestpreisvorschriften aufgrund eines Vorerwerbspreises von 23,50 anbieten durfte, heißt es zudem in der Begründung. Im Vorfeld der Meldung hat CEO Hannes Niederhauser bereits mehrmals betont, dass er seine Aktien zu dem Angebots-Preis in Höhe von 23,5 Euro nicht verkaufen wird. Mittlerweile wurde seitens Kontron mitgeteilt, dass sich Vorstandsmitglieder (Hannes Niederhauser, Clemens Billek, Philipp Schulz, Michael Riegert) von Aktien aus dem Aktienoptionenprogramm durch Annahme des Pflichtangebots der Ennoconn Corporation getrennt haben. Die Annahmefrist für das Pflichtangebot begann mit Veröffentlichung der Angebotsunterlage am 29. Juni 2026 und läuft bis 27. Juli 2026.
Kontron informiert zudem über einen Auftrag: Demnach modernisiert Kontron Transportation das Bahn-Kommunikations-Kernnetz in Portugal und wird der neue Lieferant von Funk-Kommunikationsinfrastruktur, "was einen wichtigen Baustein zur Unterstützung der Weiterentwicklung hin zu FRMCS (Future Railway Mobile Communication System) darstellt," wie Kontron mitteilt. Der Leistungsumfang umfasst die Lieferung, Installation, Konfiguration, Prüfung, Inbetriebnahme und Migration der Kontron Lösungen. Ergänzend beinhaltet das Projekt Schulungen, Dokumentation, Wartung sowie operativen Support.
Agrana hat heute die bereits prognostizierten Zahlen für das 1. Quartal bestätigt: Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) betrug 35,4 Mio. Euro und lag damit sehr deutlich über dem Vorjahreswert von 5,7 Mio. Euro. Das Konzernergebnis wird mit 19,3 Mio. Euro (Q1 2025|26:- 7,9 Mio. Euro) ausgewiesen. Der Umsatz ging leicht um 2,8 Prozent auf 855,3 Mio. Euro zurück. CEO Stephan Buttner: „Wir sind solide in das Geschäftsjahr gestartet und sehen die Agrana-Gruppe nach dem ersten Quartal 2026|27 gut aufgestellt. Besonders erfreulich ist, dass die Segmente ACS–Starke und ACS–Zucker ihre Ergebnisbeiträge gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich verbessern konnten. Dies zeigt, dass unsere Maßnahmen zur Effizienzsteigerung greifen und sich die operative Entwicklung in wichtigen Produktions- und Absatzmarkten stabilisiert. Zugleich schreiten die Integrationsprojekte rund um Austria Juice und Mercator-Emba planmäßig voran. Beide Beteiligungen entwickeln sich erwartungsgemäß und stärken unser diversifiziertes Geschäftsmodell im Bereich Food & Beverage Solutions weiter."
Die Analysten von Goldman stufen die Erste Group-Aktie neu mit Buy und Kursziel 150,0 Euro ein.
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