Die RBI hat nach Ablauf der Begutachtungsfrist für die österreichische Übernahmekommission die Angebotsunterlage für das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot für sämtliche ausgegebenen und ausstehenden Aktien der Addiko Bank AG veröffentlicht. Wie gestern angekündigt, bietet die RBI einen Barpreis von 26,50 Euro je Addiko-Aktie. Das Angebot unterliegt einer Mindestannahmequote von mehr als 75 Prozent sämtlicher ausgegebenen und ausstehenden Addiko-Aktien und steht unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher und regulatorischer Genehmigungen sowie weiterer Bedingungen für den Vollzug des Angebots (keine wesentliche Verschlechterung der Addiko). Die Annahmefrist läuft von 14. Mai 2026 bis 22. Juli 2026, 17 Uhr MESZ.
Die Flughafen Wien Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) verzeichnete beim Passagieraufkommen im April 2026 einen leichten Rückgang von 2,1 Prozent auf 3.675.425 Passagiere gegenüber dem Vorjahr. Am Standort Wien ging das Passagieraufkommen im April, um 8,2 Prozent auf 2.578.674 Reisende zurück. Dazu beigetragen haben llaut Flughafen, dass Ostern 2026 bereits im März lag, die Reduktion des Low-Cost-Carrier-Angebots und das reduzierte Flugangebot angesichts der Krise im Nahen Osten. Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im April 2026 um 13,5 Prozent auf 1.017.570 Reisende und am Flughafen Kosice um 66,5 Prozent auf 79.181 Reisende. Im Zeitraum Jänner bis April 2026 legte das Passagieraufkommen in der gesamten Flughafen-Wien-Gruppe um 2,9 Prozent auf 12.023.442 Reisende zu. Die Verkehrs- und Finanzguidance der Flughafen Wien AG für das Gesamtjahr 2026 bleibt auch unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrsentwicklung unverändert aufrecht, heißt es seitens des Flughafens.
Bereits seit dem Jahr 2023 entwickeln AT&S und die schwedische Gapwaves präzise geätzte Wellenleiter-Antennenschichten, die für die nächste Generation von Kfz-Radarsystemen von zentraler Bedeutung sind. Nun wurde eine Kooperation zur Industrialisierung abgeschlossen. Dieser Produktionsvertrag markiert den ersten Auftritt von AT&S als reiner Ätztechnologie-Partner und eröffnet laut dem Unternehmen Perspektiven für weitere gemeinsame Projekte, betont AT&S. Philipp Reupold, Senior Director Regional Sales Europe bei AT&S dazu: „Der Einstieg in eine Kooperation als spezialisierter Ätztechnologie-Partner ist für uns neu und eröffnet eine starke Wachstumsperspektive.“ Die Entwicklung erfolgte in Leoben, während die Serienproduktion in Fehring hochgefahren wurde und dort die langfristige Auslastung des Standorts stärkt.
Die Analysten der Baader Bank bestätigen nach Q1-Zahlen-Bekanntgabe die Reduce-Empfehlung mit Kursziel 62,9 Euro für die Verbund-Aktie. Sie meinen: "Das 1. Quartal 2026 entsprach im Großen und Ganzen den Erwartungen, war aber strukturell schwach, vor allem aufgrund der anhaltenden Unterperformance der Wasserkraft. Wir bestätigen unsere Empfehlung „Reduzieren“ und sehen weiterhin nur begrenztes kurzfristiges Aufwärtspotenzial für die Aktie. Darüber hinaus bleibt die erwartete Ausschüttungsquote für das Geschäftsjahr 2026 zwischen 45 Prozent und 55 Prozent des Konzernnettogewinns. Bei einer angenommenen Ausschüttungsquote von 50 Prozent am unteren Ende der Prognose (ca. 1,0 Mrd. USD Nettogewinn) ergäbe sich daraus eine Dividendenrendite von etwa 2,5 Prozent, die wir beim aktuellen Bewertungsniveau als nicht ausreichend attraktiv erachten."
Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.
Hinweis
Die Wiener Börse AG verweist ausdrücklich darauf, dass die angeführten Informationen, Berechnungen und Charts auf Werten aus der Vergangenheit beruhen, aus denen keine Schlüsse auf die zukünftige Entwicklung oder Wertbeständigkeit gezogen werden können. Im Wertpapiergeschäft sind Kursschwankungen und Kapitalverluste möglich. Der Beitrag gibt die persönliche Meinung des Autors wieder und stellt keine Finanzanalyse oder Anlageempfehlung der Wiener Börse AG dar.
