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News zu Post, Verbund, Semperit, FACC, UBM

Bekanntermaßen bietet die Post seit heuer unter der Marke Yelllow eigene Netztarife an und betreibt seit einigen Jahren mit der bank99 ein eigenes Bank-Geschäft. Nun baut die Österreichische Post ihr "More than Post-Service" weiter aus und startet voraussichtlich noch im Herbst in ihren rund 330 Postfilialen mit exklusiven Strom- und Gastarifen von Verbund. Post-CEO Walter Oblin: "Damit schaffen wir für unsere Kund*innen einen einfachen Zugang zu einer wichtigen Alltagsdienstleistung und bauen die Plattform Post als moderne Grundversorgerin konsequent weiter aus.“ Verbund betreibt mehr als 130 Wasserkraftwerke in Österreich und Bayern – von Laufkraftwerken entlang großer Flüsse wie Inn, Salzach, Mur, Drau, Enns und Donau bis hin zu Speicherkraftwerken in den Alpen. Verbund-CEO Michael Strugl: „Gemeinsam mit der Österreichischen Post bringen wir den Zugang zu Strom- und Gasprodukten dorthin, wo Menschen im Alltag ohnehin unterwegs sind.“ Weitere Details zum Angebot werden die beiden Unternehmen rechtzeitig vor dem Marktstart bekanntgeben, heißt es.

Semperit hat die Beteiligung am deutschen Profilhersteller M+R Dichtungstechnik GmbH veräussert. Das Unternehmen, das auf individuelle Fassadenlösungen spezialisiert ist, erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 mit rund 20 Mitarbeiter:innen einen externen Umsatz von rund 7,4 Mio. Euro. Käufer ist das an der Stockholmer Börse notierte Polymer-Unternehmen Trelleborg Group. Signing und Closing der Transaktion fanden laut Semperit am heutigen Tag statt. Semeprit-CEO Manfred Stanek: „Der Verkauf ist ein weiterer Schritt zur Schärfung unseres Portfolios. Wir richten unser Geschäft noch konsequenter auf attraktive Wachstums- und Innovationsfelder aus, optimieren unseren Produktions-Footprint und reduzieren die Komplexität innerhalb der Gruppe. Damit stärken wir die Basis für profitables und nachhaltiges Wachstum."

Die Analysten von Montega bestätigen nach Veröffentlichung von Halbjahreszahlen die Kauf-Empfehlung mit Kursziel 28,0 Euro für die UBM-Aktie. Sie fassen zusammen: "Die H1-Zahlen zeigen, dass das Unternehmen den Break-Even geschafft hat und bei der Reduktion der Verschuldung sowie der Refinanzierung stark vorangekommen ist. Bei der Veraußerung nicht-strategischer Bestande sollte u.E. Geschwindigkeit Prioritat haben, selbst wenn dies zu Lasten des Ergebnisses geht, damit UBM seine wertschaffende Strategie im Bereich "Bezahlbares Wohnen" umsetzen kann."

Die Analysten von Montega bestätigen die Kauf-Empfehlung für die FACC-Aktie und erhöhen das Kursziel von 17,0 auf 22,0 Euro. Ihr Fazit nach den Halbjahreszahlen, einer Werksbesichtigung und einer Investoren-Präsentation in Hamburg: "Die Halbjahreszahlen belegen die operative Wende, die konkretisierte Guidance unterlegt sie fur das Gesamtjahr, und die beiden Termine im August haben die mittelfristige Perspektive quantifizierbar gemacht. Der Bauratenhochlauf sichert die Grundlast bis 2028, der je Division bezifferte Margenpfad impliziert mittelfristig eine Konzernmarge von rund 10 Prozent, und aus dem Drohnenprojekt wird eine installierte Flotte, deren Ersatzbedarf einen wiederkehrenden Umsatzstrom erzeugt."

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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Oesterreichische Post AG
VERBUND AG Kat. A
Semperit AG Holding
UBM Development AG
FACC AG