Wiener Börse News

Stoxx 600 Index-Ehren für AT&S, News zu Porr, DO & CO, Research zu Uniqa, wienerberger, weiterer Award für Frequentis

Wie der Index-Betreiber Stoxx mitteilt, wird die AT&S-Aktie in den STOXX Europe 600 aufgenommen. Die Änderungen treten mit Handelsbeginn am 22. Juni in Kraft.

Die Porr will der UBM Hybridkapital in Hohe von 56,4 Mio. Euro zur Verfugung stellen. Der Aufsichtsrat habe heute der geplanten Zeichnung des Hybridkapitals zugestimmt, teilt Porr mit. Die beiden Unternehmen verbindet eine jahrzehntelange Partnerschaft, der die operative Zusammenarbeit zugrunde liegt und in deren Rahmen laufend gegenseitige Projekte umgesetzt wurden und werden. Angesichts geanderter Marktbedingungen wird kunftig die weitere Intensivierung dieser Partnerschaft angestrebt, betont Porr. Neben der Zeichnung des Hybridkapitals soll auch die gemeinsame Beteiligung von Porr und UBM an der UBM Hotels Management GmbH strategisch neu ausgerichtet werden, wie Porr mitteilt.

DO & CO will der ordentlichen Hauptversammlung am 23. Juli vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2025/2026 eine Dividende in Höhe von 2,50 Euro je Aktie zu zahlen (Geschäftsjahr 2024/2025: 2,00 Euro je Aktie), wie das Unternehmen mitteilt. Die Geschäftszahlen für 2025/2026 werden am 11. Juni präsentiert.

Die Analysten der Erste Group bestätigen das Accumulate-Rating für die Porr-Aktie, erhöhen aber das Kursziel von 39,50 Euro auf 45,90 Euro.

Die Analysten der Baader Bank stufen die Uniqa-Aktie nach den Q1-Zahlen mit Add und Kursziel 19,9 Euro ein. Sie meinen: "Uniqa hat starke Ergebnisse für das 1. Quartal 2026 vorgelegt. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 %, trotz erhöhter Rückstellungen und negativer Sondereffekte im Quartal. Das Volumenwachstum im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft übertraf unsere Erwartungen deutlich, da Uniqa ihr Rückversicherungsgeschäft mit Dritten ausbaut. Dies dürfte die Erträge in den kommenden Quartalen stützen und das Vertrauen in die Gewinnprognose vor Steuern für das Geschäftsjahr 2026 stärken, die sich möglicherweise sogar als konservativ erweisen könnte."

Die Analysten von Oddo BHF stufen die Uniqa-Aktie weiter mit Halten ein, das Kursziel liegt bei 16,5 Euro. Nach Bekanntgabe der Uniqa-Quartalszahlen meinen die Oddo-Experten: "Uniqa hat unsere Erwartungen für das Q1 übertroffen. Der Konzern zeichnet sich durch ein attraktives Dividendenprofil mit einer Ausschüttungsquote von 50 bis 60 Prozent und einer Dividendenrendite von über 6 Prozent aus und ist damit eine überzeugende Wahl für einkommensorientierte Anleger. Diese hohe Rendite wird durch ein konstantes Dividendenwachstum und eine robuste Solvabilität II-Quote von über 270 Prozent gestützt, die deutlich über dem internen Ziel von 180 bis 230 Prozent liegt und Flexibilität für die Kapitalumschichtung bietet. Uniqa notiert derzeit mit einem Aufschlag von 7 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen KGV der Branche für 2026 von 10,5."

Die Analysten von Raiffeisen Research stufen die wienerberger-Aktie weiter mit Kaufen ein, passen aber das Kursziel von 33,0 auf 28,0 Euro an. Sie meinen nach der Präsentation der Quartalszahlen: "Für wienerberger sind die Energiekosten kein rein temporäres Thema, sondern bleiben ein struktureller Margenfaktor. Zwar reduzieren Hedging, Effizienzprogramme, Preiserhöhungen und Portfolioeffekte die kurzfristige Ergebnisvolatilität. In einem Umfeld ohne echte Neubauerholung limitieren sie jedoch das organische Ergebnispotenzial und erhöhen die Bedeutung von Portfolio-Optimierung, Renovierung, Infrastruktur/Wassermanagement sowie wertschaffenden Zukäufen. M&A wird damit zu einem zentralen Gegengewicht zum Zyklus: Während klassische Neubauprodukte durch hohe Zinsen und schwache Leistbarkeit belastet bleiben, zielen Zukäufe vor allem auf den Renovierungssektor ab. Für die Equity Story ist daher weniger entscheidend, ob der Wohnneubau kurz- bis mittelfristig anspringt, sondern ob wienerberger die Transformation in Richtung Renovierung, Infrastruktur und Systemlösungen weiter erfolgreich fortsetzen kann. Nach dem enttäuschenden Q1 haben die kommenden Berichte das Potenzial, besser auszufallen und positiv zu überraschen, da der Konsens zuletzt kontinuierlich nach unten revidiert wurde. Zwar betreffen die negativen Faktoren das Bottom-Line-Ergebnis, jedoch halten wir die Preissetzungsmacht und den Produktmix von wienerberger für unterschätzt.

Award: Nach dem 1. Platz der Mid Cap-Wertung im Zuge des Wiener Börse Preises sowie der Auszeichnung für "Remarkable People & Workforce" bei den Seamless Skies Awards darf sich Frequentis über eine weitere Ehrung freuen. Das Unternehmen wurde von der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) mit dem Sonderpreis Global Player Award ausgezeichnet. Mit dem Global Player Award ehrt die WKO Unternehmen, die eine starke Position am Weltmarkt innehaben und als Vorbild für andere Betriebe gelten.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

Hinweis

Die Wiener Börse AG verweist ausdrücklich darauf, dass die angeführten Informationen, Berechnungen und Charts auf Werten aus der Vergangenheit beruhen, aus denen keine Schlüsse auf die zukünftige Entwicklung oder Wertbeständigkeit gezogen werden können. Im Wertpapiergeschäft sind Kursschwankungen und Kapitalverluste möglich. Der Beitrag gibt die persönliche Meinung des Autors wieder und stellt keine Finanzanalyse oder Anlageempfehlung der Wiener Börse AG dar.

Preisinformation

AT&S Austria Tech.&Systemtech.
PORR AG
UNIQA Insurance Group AG
Wienerberger AG
FREQUENTIS AG
Addiko Bank AG