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News zu Porr, Bajaj Mobility, UBM, Asta Energy. Frequentis, Andritz

Porr hat Zaheln für das 1. Halbjahr veröffentlicht: Während der Umsatz witterungsbedingt um 1,1 Prozent auf 2.925 Mio. Euro zurückging, zeigte sich die Leistung mit 3.167 Mio. Euro nahezu stabil gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gesteigert werden konnte hingegen das Ergebnis: So legte das EBITum 15,6 Prozent auf 56,3 Mio. Euro und das Ergebnis vor Steuern (EBT) um 26,8 Prozent auf 49,2 Mio. Euro zu. Auch das Periodenergebnis erhöhte sich um 23,9 Prozent auf 36,4 Mio. Euro. Der Auftragsbestand konnte um 4,4 Prozent auf 9.839  Mio. Euro gesteigert werden. Der Auftragseingang zeigte aufgrund eines hohen Vergleichswerts aus dem Vorjahr einen Rückgang um 14,4 Prozent auf 3.466 Mio.Euro. Zum Stichtag befanden sich allerdings mehrere potenzielle Großprojekte in der finalen Ausschreibungs- bzw. Angebotsphase, so das Unternehmen. Darunter sind umfangreiche Hochbauprojekte im Wohn- und Industriebau in Deutschland mit einem Gesamtwert von rund 400 Mio. Euro, wovon 200 Mio. Euro im Juli und August fixiert werden konnten. Zusätzlich dazu erhielt die Porr bereits einen Rahmenvertrag der deutschen Bundeswehr im Zusammenhang mit G-CAP (German Armed Forces – Contractor Augmentation Program) in Höhe von 270 Mio. Euro. Weitere wesentliche Aufträge im deutschen Infrastrukturbau werden von der ab Oktober steigenden Ausschreibungs- und Vergabetätigkeit erwartet. Dabei rechnet die Porr mit einem Gesamtvolumen von bis 1,5 Mrd. Euro. In Polen gewann die Porr im Anschluss an den Berichtszeitraum einen Infrastruktur-Großauftrag in Höhe von 180 Mio. Euro. Der Ausblick auf das Gesamjahr wird präzisiert: Der Vorstand rechnet mit einem Wachstum bei Leistung und Umsatz von 2 bis 4 Prozent sowie mit einer EBIT-Marge zwischen 3,2  und 3,3 Prozent. In einer Kurzmitteilung zu den Zahlen meinen die Analysten von Raiffeisen Research: "Porr glich die schwächere Produktionsleistung im zweiten Quartal durch höhere Effizienz aus: Das rechnerische EBIT stieg auf Jahressicht um 16,3 % und übertraf die Erwartungen. Das Management prognostiziert ein Umsatzwachstum und eine EBIT-Marge, die dem Konsens entsprechen."

Die UBM Development AG präsentiert Steigerungen der Kennzahlen im Halbjahr. Insbesondere durch die Fortsetzung der Wohnungsverkäufe stieg der Umsatz um über 36 Prozent auf 81,2 Mio. Euro. Der Immobilien-Entwickler erwirtschaftetet im Halbjahr eine Gesamtleistung von 179,9 Mio. Euro, was einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 28,2 Prozent entspricht. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich auf 7,3 Mio. Euro, gegenüber dem Verlust im Halbjahr 2025 von -5,8 Mio. Euro. Das Ergebnis nach Steuern drehte von -6,6 Mio. Euro auf nunmehr +6,2 Mio. Euro ins Plus. Bedingt durch die Rückzahlung von Anleihen und Schuldscheindarlehen sowie Finanzverbindlichkeiten reduzierten sich die Liquiden Mittel auf 84,4 Mio. Euro ins Plus.  „Die Trendwende ist jedenfalls in den Zahlen angekommen. Das erste Halbjahr bestätigt unseren Weg“, kommentiert UBM-CEO Thomas G. Winkler. Wie berichtet, legt die UBM den Fokus nun auch auf Bezahlbares Wohnen. Um weitere Finanzmittel für die Umsetzung ihrer Strategie im Bereich Bezahlbares Wohnen freizusetzen, forciert UBM den Verkauf von Bestandsobjekten und nicht strategischen Assets. Seit der Bekanntgabe des Portfolio-Rebalancings im Q1 konnten bereits erste Assets erfolgreich zum bzw. über Buchwert verkauft werden. So wurde ein Paket an Bestandrechten im Großraum Wien um rund 34,8 Mio. Euro und eine nicht-strategische Liegenschaft in der Steiermark um 10 Mio. Euro veräußert. Allein mit diesen beiden Verkäufen werden über 20 Mio. Euro an Cash freigesetzt. Laut Halbjahres-Bericht sollen die fünf Hotels, die sich im Bestand befinden, ebenso verkauft werden.

Die Bajaj Mobility AG, die Marken wie KTM, Husqvarna Motorcycles und GasGas vereint, erreichte im 1. Halbjahr 2026  deutliche Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahreszeitraums ist allerdings eingeschränkt, da die Entwicklung des 1. Halbjahres 2025 bekanntlich maßgeblich von der Sanierungsphase gepragt war. Die Restrukturierung wird konsequent fortgefuhrt. Zu den Zahlen: Das Unternehmen hat bereits Mitte Juli vorläufige Zahlen präsentiert und diese nun konkretisiert. Der Konzernumsatz erhohte sich um 65,0 Prozent auf 701,4 Mio. Euro (davon 370,2 Mio. Euro im 2. Quartal). Der Motorrad-Umsatz der Marken KTM, Husqvarna und Gasgas stieg um 109,1 Prozent auf 579,6 Mio. Euro (davon 307,3 Mio. Euro im 2. Quartal). Der entsprechende Motorrad-Absatz stieg um 91,9 Prozent auf 89.004 Einheiten (davon 48.672 Einheiten im 2. Quartal vs 28.471 Einheiten im Q2/25). Zusatzlich wurden 58.568 Motorrader in Indien durch die Muttergesellschaft Bajaj Auto Ltd. verkauft. In Summe wurden somit im ersten Halbjahr weltweit 147.572 Motorrader vertrieben. Das EBITDA verbesserte sich im H1/26 auf 37,6 Mio. Euro nach -183,3 Mio. Euro gegenuber dem Vorjahreszeitraum (exkl. Sanierungsgewinn in Hohe von 1.187 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge belief sich im H1/26 auf 5,4 Prozent. Das EBIT verbesserte sich im 1. Halbjahr 2026 auf -24,8 Mio. Euro nach -256,3 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2025 (ebenso exkl. Sanierungsgewinn). Im 2. Quartal 2026 lag das EBITDA bei 32,0 Mio. Euro, die EBITDA-Marge erhöhte sich auf 8,7 Prozent. Das EBIT verbesserte sich im 2. Quartal 2026 um 166,0 Mio. Euro von -164,7 Mio. Euro im 2. Quartal auf 1,3 Mio. Euro und war damit erstmals seit Abschluss der insolvenzrechtlichen Sanierungsverfahren wieder positiv. Das Periodenergebnis fur das 1. Halbjahr 2026 belauft sich auf -47,0 Mio. Euro, wovon -11,86 Mio. Euro auf das 2. Quartal 2026 entfallen. Laut dem Unternehmen wurden die weltweiten Lagerbestande an Motorradern der Gruppe und der Handler seit Jahresbeginn in Summe um 10.190 Stuck reduziert und "auf ein stabiles Niveau gebracht", wie es heißt.
Zum Ausblick: Ob der positive Trend von 2. Quartal 2026 weiter anhalt, ist laut dem Unternehmen abhangig von geopolitischen, volkswirtschaftlichen Entwicklungen einerseits sowie der damit nicht zuletzt in Zusammenhang stehenden Entwicklung der Nachfrage nach Motorradern andererseits. Die bereits erzielten Fortschritte beim Turnaround stimmen das Management positiv, die intern aufgestellten Ziele fur das Jahr 2026 zu erreichen. Das ubergeordnete klare Ziel ist es, die Profitabilitat nachhaltig zu steigern und positive Free Cashflows zu erwirtschaften, wie aus dem Halbjahresbericht hervorgeht. Weiters teilt Bajaj Mobility mit, dass eine Teilnahmevereinbarung fur die MotoGP-Saisonen 2027 bis 2031 getroffen wurde.

Die Asta Energy hat vor einigen Tagen ihren Ergebnis-Ausblick für das Gesamtjahr aufgrund der guten Entwicklung im 1. Halbjahr angehoben. Getrieben wird die Nachfrage nach Leistungstransformatoren insbesondere durch den weltweiten Netzausbau und die zunehmende Integration erneuerbarer Energien, so das Unternehmen, das heute die Zahlen für das 1. Halbjahr bekanntgegeben hat. So erzielte das seit Januar börsenotierte Unternehmen ein Nettoergebnis von 22,5 Mio. Euro und damit ein Plus von 125,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (H1 2025: 10,0 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse stiegen um 22,2 Prozent auf 435,8 Mio. Euro, das bereinigte EBITDA um 54,2 Prozent auf 37,0 Mio. Euro.  Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Asta nun ein bereinigtes EBITDA in einer Bandbreite von 60 Mio. Euro bis 64 Mio. Euro (zuvor: 55 Mio. bis 59 Mio. Euro). CEO Karl Schäcke: „Unsere starke Entwicklung im ersten Halbjahr unterstreicht, dass wir hervorragend positioniert sind, um von den langfristigen Wachstumstrends in der globalen Energieinfrastruktur zu profitieren. Trotz geopolitischer Unsicherheiten bleibt das Marktumfeld für Asta sehr positiv."

Astrid, der Kommunikationsanbieter für Belgiens Notfall- und Sicherheitsdienste, hat Frequentis mit der Lieferung seiner LifeX-Kommunikationsplattform beauftragt. Das Projekt wird die Abwicklung von Notrufen und die Entsendung von Einsatzkräften verbessern und damit Polizei, Feuerwehr und medizinische Dienste dabei unterstützen, in ganz Belgien rascher und koordinierter Hilfe zu leisten „Mit diesem Projekt soll sichergestellt werden, dass Notfalldienste effektiv kommunizieren und zusammenarbeiten können. Gemeinsam mit Astrid schaffen wir eine zukunftsfähige Umgebung, die Notfalleinsätze in ganz Belgien stärkt“, sagt Thomas Pilsl, Frequentis Senior Vice President Public Safety.

Auftrag für Andritz aus Kanada: New Brunswick Power hat die nächste Planungsphase für die Modernisierung der sechs Turbinen-Generator-Maschinensätze mit einer Gesamtleistung von 666 MW im Wasserkraftwerk Mactaquac in New Brunswick, Kanada, eingeleitet und dafür einen Vertrag mit Andritz unterzeichnet. Die Modernisierung wird dazu beitragen, die langfristige Versorgung der Provinz mit erneuerbarem Strom sicherzustellen, wie Andritz mitteilt. Der Projektumfang von Andritz umfasst neue Kaplanlaufräder, Leitschaufeln und weitere wichtige Turbinenkomponenten.

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