Palfinger hat einen weiteren Auftrag von Smulders zur Lieferung von 64 PF-Davitkranen (160–5 m) für den Offshore-Windpark East Anglia Two erhalten, der von ScottishPower Renewables betrieben wird. Erst kürzlich hat Palfinger einen Auftrag für Davitkrane für die Offshore-Windparks Batyk 2 und 3 vermeldet. East Anglia TWO liegt in der südlichen Nordsee vor der Küste von Suffolk und ist Teil des groß angelegten Offshore-Windparkprojekts von ScottishPower Renewables in Großbritannien. Mit einer geplanten Kapazität von bis zu 960 Megawatt wird der Windpark fast eine Million Haushalte mit sauberer, grüner Energie versorgen.
Die Frist für Aktionäre, die ihre Aktien im Rahmen des RBI-Angebots (26,5 Euro je Addiko-Aktie) angedient haben, um ihre Annahmeerklärungen zu widerrufen, läuft heute, am 23. Juli 2026 um 17:00 Uhr (MEZ) ab, macht die NLB (37,0 Euro je Addiko-Aktie) in einer Aussendung aufmerksam. "NLB ermutigt erneut alle Addiko-Aktionäre, ihre Optionen sorgfältig zu prüfen und im eigenen besten finanziellen Interesse zu handeln," wie die slowenische Bank betont. Bekanntlich hat die Alta Group, die ca 9 Prozent an Addiko hält, des öfteren bereits betont, ihre Aktien der RBI anzudienen. Die NLB lädt in einer Aussendung auch die Alta Group ausdrücklich ein, ihre Aktien im Rahmen des Angebots anzudienen, da dieses mit einer Prämie von nahezu 40 Prozent gegenüber dem RBI-Angebot "einen äußerst attraktiven Preis bietet."
Marinomed hat ein gerichtliches Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Begründet wird dies, wie berichtet, mit fehlenden Earn-Out-Zahlungen von Unither. "Die angespannte Liquiditätssituation entstand, weil trotz intensiver Bemühungen kurzfristig keine Einigung mit Unither erzielt werden konnte, sowie Verzögerungen im Abschluss weiterer Partnerschaften für die Marinosolv-Produkte erfolgten. Damit einhergehend blieben signifikante Meilensteinzahlungen aus," so das Unternehmen. Laut KSV werden die Verbindlichkeiten mit rund 27,9 Mio. Euro beziffert, wovon Verbindlichkeiten von rund 21,8 Mio. Euro als unbesichert im Rahmen des Sanierungsverfahrens zu berücksichtigen sind. Im Liquidationsfall und einer Abwicklung im Konkurs sei von unbesicherten Passiva von rund 22,6 Mio. Euro auszugehen. Das Unternehmen bietet laut KSV seinen Gläubigern eine Sanierungsplanquote von 20 Prozent, zahlbar innerhalb von zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplans, an.
Marinomed teilte zudem mit, dass die Raiffeisen Bank International den Market Making-Vertrag mit sofortiger Wirkung gekündigt hat. Aufgrund des plötzlichen Wegfalls des Market Making könne es kurzfristig zu einer geringeren Liquidität beim Handel der Aktien sowie zu größeren Geld-Brief-Spannen (Spreads) kommen, so das Unternehmen.
Mit der neuen Poststation vor dem Eurospar-Markt in Schwanenstadt hat die Österreichische Post ihre 3.000ste Poststelle in Betrieb genommen. Mit aktuell 327 eigenbetriebenen Postfilialen, 1.353 Postpartnern, 57 SB-Filialen und 1.263 freistehenden Poststationen betreibt die Post das dichteste Netz in ihrer Geschichte und ist mit ihren Services so nahe bei den Österreicher*innen wie noch nie.
Die Analysten von Montega stufen die Post-Aktie im Vorfeld der Q2-Zahlen weiter mit "Buy" und Kursziel 38,0 Euro ein. Sie meinen: "Nach einem erwartungsgemäß verhaltenen Jahresauftakt rechnen wir für Q2 mit einer Fortsetzung der zweigeteilten Ergebnisentwicklung. Während das heimische Paketgeschäft als verlässlicher Ertragsanker agiert, belasten die anhaltende Briefvolumenerosion sowie ein intensivierter Preiskampf in Osteuropa und der Türkei das operative Ergebnis kurzfristig. Angesichts der ab Jahresmitte greifenden Tarifanpassungen und der soliden fundamentalen Aufstellung sollte die erwartete operative Dynamik in H2 dazu beitragen, die Lücke zum Jahresziel zügig zu schließen."
Die Analysten von NuWays stufen die Emerald Horizon-Aktie mit "Kaufen" und Kursziel 1300 Euro ein (Kurs am 23.7.: 1130 Euro). Ihr Fazit: "Wir sehen die Kommerzialisierung von DUALstore PLUS weiterhin als primären kurzfristigen Werttreiber, während ADES erhebliche langfristige Optionen bietet. Wichtig ist, dass Emeralds Strategie nicht darauf abzielt, eine neuartige Energieerzeugungstechnologie direkt auf den Markt zu bringen. Stattdessen beabsichtigt das Management, durch DUALstore-Implementierungen einen festen Kundenstamm aufzubauen, die Infrastruktur zu finanzieren und wiederkehrende Cashflows zu generieren, bevor ADES in dasselbe Ökosystem eingeführt wird. Unserer Ansicht nach hat diese stufenweise Kommerzialisierungsstrategie das Potenzial, das Risiko der Kundengewinnung zu reduzieren, die Finanzierbarkeit zukünftiger Projekte zu verbessern und vor der endgültigen Einführung von ADES eine skalierbare EaaS-Plattform zu schaffen. Wir gehen davon aus, dass sich der Fokus der Investoren in den kommenden Quartalen weiterhin auf die Unterzeichnung erster EaaS-Verträge, den Ausbau der DUALstore-Implementierungen und weitere Fortschritte bei der Entwicklung von ADES konzentrieren wird."
Die Analysten der Deutschen Bank haben das Kursziel für die RBI-Aktie von 37,00 auf 40,00 Euro angehoben. Das "Hold"-Rating wurde bestätigt.
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