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News zu Marinomed, Research zu DO & CO, UBM, Polytec, Flughafen Wien, Verbund

Marinomed hat eine Vereinbarung mit der in der Schweiz ansässigen Phargentis SA unterschrieben. Im Rahmen der Vereinbarung wird Marinomed spezialisierte Formulierungsdienstleistungen sowie technische Expertise bereitstellen, um ein Therapeutikum für Atemwegserkrankungen unter Einsatz der Marinosolv-Plattform zu entwickeln. Die Technologie ist darauf ausgelegt, die Löslichkeit und Bioverfügbarkeit hydrophober Wirkstoffe deutlich zu erhöhen. Dadurch kann eine effektivere Verabreichung in die Lunge ermöglicht und potenziell die für Patient:innen erforderliche Dosierung reduziert werden, wie das Unternehmen erklärt. Die finanzielle Struktur der Partnerschaft umfasst laut Marinomed unmittelbare Fee-for-Service-Komponenten für die ersten Entwicklungsphasen. Darüber hinaus hat Marinomed Anspruch auf Meilensteinzahlungen, die an bestimmte technische und klinische Entwicklungserfolge über den mehrjährigen Entwicklungszyklus hinweg geknüpft sind. Im Falle einer erfolgreichen Kommerzialisierung sieht die Vereinbarung zudem die Zahlung von Lizenzgebühren auf die Nettoumsätze des daraus hervorgehenden Produkts vor.

Die Analysten der Erste Group haben das Kursziel für die DO & CO-Aktie von 255,0 auf 247,5 Euro reduziert und die Buy-Empfehlung bestätigt.

Die Analysten von Montega bestätigen die Kauf-Empfehlung für UBM, nehmen aber das Kursziel von 31,0 auf 28,0 Euro zurück. Die Experten begrußen die strategische Unternehmensentscheidung von UBM, Mittel aus dem Verkauf von Immobilien des Bestandsportfolios (vor allem Hotels und Burogebaude) zum Aufbau einer Pipeline im Bereich "Bezahlbares Wohnen" zu verwenden. "Angesichts der zuletzt gestiegenen Kapitalmarktzinsen hat sich das Umfeld fur eine Veraußerung von Hotels und Burogebauden allerdings sicher nicht verbessert," merken sie an und gehen davon aus, dass der Abverkauf aufgrund des schwachen Umfelds fur Buroimmobilien ca. drei Jahre in Anpruch nehmen wird. Der Aufbau der Entwicklungspipeline im "Bezahlbaren Wohnen" dürfte nach Meinung der Analysten sukzessive erfolgen und erst in 2028/29 zu nennenswerten Umsatzerlosen aus diesem Segment fuhren.

Die Analysten der Baader Bank stufen die Polytec-Aktie von Add auf Reduce zurück, passen aber das Kursziel von 4,7 Euro auf 4,87 Euro an. Sie meinen: "Die anhaltende geopolitische Lage wird voraussichtlich bis 2027 langfristige wirtschaftliche Folgen haben. Wir haben die operative Marge für 2026 aufgrund der Umstrukturierung erhöht. Allerdings haben wir die Umsatzprognose für 2026 um 162 Mio. Euro und für 2027 um 189 Mio. Euro gesenkt. Dies spiegelt die Entkonsolidierung des britischen Geschäfts und die rückläufigen Umsätze aufgrund der sich abschwächenden Konjunktur wider."

Die Analysten von NuWays stufen die Flughafen Wien-Aktie von Halten auf Kaufen hoch. Sie begründen: "Die Aktie hat seit unserer Halten-Empfehlung im Juni 2023 nahezu keine Rendite erzielt, doch die zugrunde liegenden Annahmen haben sich deutlich verbessert: Die operative Basis ist stärker, das Eigenkapitalrisiko hat sich verringert, und der Konzern profitiert weiterhin von der strukturell wachsenden Nachfrage nach Flugreisen." Das Kursziel wird mit 57,0 Euro bestätigt.

Die Analysten der UBS bestätigen das Kursziel in Höhe von 55,0 Euro und auch das Sell-Rating für die Verbund-Aktie.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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