Kontron hält heute den Capital Markets Day ab. CEO Hannes Niederhauser gab einen Überblick über die Geschäftsbereiche. Dabei zeigte er auf, dass die Entwicklung in den Bereichen Defense, Transport (Future Railway Mobile Communication System - FRMCS) und Software (Unterstützung durch den Cyber Reslilience Act) derzeit am vielversprechendsten verlaufen. Gegenteilig ist die Entwicklung im Greentec-Bereich, wo derzeit eine Restrukturierung stattfindet. Regional liegt das größte Potenzial in den Americas-Länder. Auch in Asien sind die Chancen gut. Besonders die Kooperation mit Foxconn/Ennoconn würde unterstützen. Die Partnerschaft feiert ihr zehnjähriges Jubiläum. Zwischenzeitlich hat Ennoconn den Anteil an Kontron bekanntlich von 28 auf 48 Prozent erhöht. Die Beteiligung soll aber unter 50 Prozent bleiben, so Niederhauser. Die Partnerschaft ist langfristig ausgerichtet. Dabei sollen die jeweiligen Vertriebsstärken weiter forciert werden. Auch Produkte, Lieferkette und die globale Produktion sollen gemeinsam ausgerichtet werden. Foxconn ist für Kontron insgesamt einer der wichtigsten Partner, so Niederhauser. Als weitere wesentlich Partner zählt Niederhauser auch Intel (Technologielieferant für Kontron), Mediatek (Anm. hält Aktien an Ennoconn) und Nvidia auf. Niederhauser betonte zudem, dass aus der Partnerschaft mit Ennoconn Synergien (50:50) von insgesamt 80 Mio. Euro erwartet werden, die in zwei Jahren voll ausgeschöpft werden sollen. Auch das Kosteneinsparungsprogramm werde die volle Wirkung im Jahr 2028 zeigen, derzeit liege man bei 75 Prozent.
CFO Clemens Billek stellte eine progressive Dividendenpolitik in den nächsten Jahren in Aussicht. Es sollen 40 bis 50 Prozent des Net profits ausgeschüttet werden. Für 2026 wird der Vorschlag bei 0,65 Euro je Aktie liegen (Anm.: 2024: 0,6 Euro je Aktie, für 2025 keine Dividende, weil Aktienrückkaufprogramm). Für 2030 soll eine Dividende von 1,5 Euro pro Aktie ausgeschüttet werden. Finanziert werden soll die Dividende aus dem Free Cashflow.
Die Reploid Group gibt Wandelschuldverschreibungen mit einem Gesamtnennbetrag von bis zu 30 Mio. Euro aus, die ausschließlich einem geschlossenen Kreis individuell ausgewahlter und direkt angesprochener Investoren zur Zeichnung angeboten werden, wie das Unternehmen ad hoc mitteilt. Die Mindestzeichnungssumme je Investor betragt 100.000 Euro. Gezeichnet werden kann bis einschließlich 31. Dezember 2026. Die Barmittel sollen fur Investitionen in das weitere Wachstum verwendet werden. Dies soll mitunter auch über Akquisitionen erfolgen, wie erst küzrlich beim Capital Markets Day erwähnt wurde. Ein ausgerufenes Ziel des Unternehmens ist es, bis spatestens 2030 eine Marktkapitalisierung von einer Milliarde zu erreichen (Anm: derzeit ca. 187,1 Mio. Euro).
Andritz liefert die komplette elektromechanische Ausrüstung für die Modernisierung des Wasserkraftwerks Râul Mare Retezat von Speeh Hidroelectrica in Rumänien und ist dabei Teil eines Konsortiums unter der Führung von Cobra Instalaciones. Der Auftragswert für Andritz liegt im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Das Projekt wird die Versorgung Rumäniens mit erneuerbarer Energie fördern und das nationale Stromnetz stärken.
Die Analysten der Baader Bank nehmen die Coverage für die Emerald Horizon-Aktie mit einer Kaufen-Empfehlung und einem Kursziel von 1.274 Euro auf. Aufgrund des frühen Entwicklungsstadiums des Unternehmens bleibt die Bewertung stark von Annahmen zu Umsetzung, Finanzierung, Kommerzialisierung und regulatorischen Rahmenbedingungen abhängig. Daher sehen die Analysten Emerald Horizon weiterhin als spekulative, aber potenziell hochskalierbare Energieinfrastrukturplattform. "Emerald Horizon bietet ein differenziertes Investitionspotenzial im Bereich der Energiewende, indem es eine kurzfristig nutzbare Energiespeicherplattform mit einem langfristigen Engagement in fortschrittlichen, kernkraftnahen Energieerzeugungstechnologien kombiniert. Wir sehen DUALstore PLUS als Wertgrundlage des Unternehmens, da es durch sein Energy-as-a-Service-Modell vertraglich vereinbarte, infrastrukturähnliche Cashflows generiert," erklären die Analysten. ADES würde hingegen eine risikoreiche, aber potenziell sehr lukrative Technologieoption darstellen, die den adressierbaren Markt des Unternehmens bei erfolgreicher Kommerzialisierung deutlich erweitern könnte. Die Analysten berücksichtigen ADES in ihrer langfristigen Bewertung (ab 2032) auf Basis einer einzelnen Anlage mit einer Kapazität von 250 Modulen pro Jahr. Zusätzliche Kapazitäten würden weiteres Aufwärtspotenzial bedeuten, so die Baader Experten.
Die Analysten der Erste Group bestätigen die Accumulate-Empfehlung für die Porr-Aktie, nehmen aber das Kursziel von 45,90 auf 42,0 Euro zurück.
Die Analysten der Erste Group hatten die Raiffeisen Bank International-Aktie zuletzt "Under Review" und stufen den Titel nun mit Hold und Kursziel 70,0 Euro ein.
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