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Millionen-Auftrag für Kontron, RBI/Addiko-Zwischenstand, Porr erreicht Durchschlag, Post-News, Fondsvermögen, Research zu UBM, Porr

Der IoT-Spezialist Kontron hat im Konsortium mit der belgischen Cegelec Infra Technics s.a./n.v. den Zuschlag für ein Infrastrukturprojekt in Belgien erhalten. Das Projekt umfasst die Bahnhofsmodernisierung zentraler Steuerungskomponenten in Antwerpen. Das Auftragsvolumen für Kontron liegt im zweistelligen Millionenbereich. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Erneuerung der Steuerungs- und Automatisierungstechnik für die automatische Zugbildung. Bestehende Systeme werden durch eine moderne, zukunftsfähige Lösung mit langfristig gesicherter Ersatzteilversorgung ersetzt. Die Kontron AIS, Teil der Software-Division von Kontron, erneuert im Zuge dessen die komplette Laufweg- und Bremsensteuerung sowie die Ansteuerung der Rangierloks mit Fernsteuerung. Betriebssicherheit und Systemverfügbarkeit stehen bei dieser Software-Entwicklung an erster Stelle. Zum Einsatz kommt die Softwarelösung YardLynx von Kontron AIS. Die Projektumsetzung ist bis Ende 2028 geplant.

Der RBI sind bis zum 29. Juni 2026 Annahmeerklärungen für insgesamt 9.890.151 Aktien der Addiko zugegangen. Dies entspricht 50,72 Prozent aller ausgegebenen Addiko-Aktien, wie die RBI mitteilt, und schließt 1.878.167 Addiko-Aktien mit ein, die von der Alta Group d.o.o. gehalten werden und 9,63 Prozent aller ausgegebenen Addiko-Aktien entsprechen. Wie berichtet, hat die NLB ihr konkurrierendes Angebot auf 37,0 Euro erhöht, laut RBI sind bis zum 29. Juni 2026 bei der Zahl- und Abwicklungsstelle keine Rücktrittserklärungen eingelangt. Die Annahmefrist für das Angebot endet am 22. Juli 2026, 17:00 Uhr MESZ. Die RBI bietet bekanntlich 26,50 Euro je Addiko-Aktie.

Beim Tunnelbau der Elbquerung ElbX ist der Durchschlag erfolgt. Die Tunnelbauarbeiten werden von der Porr durchgeführt. Das Projekt „SuedLink Elbquerung ElbX“ umfasst den Bau eines rund 5,2km langen Tunnels unter der Elbe zwischen Wewelsfleth (Schleswig-Holstein) und Wischhafen (Niedersachsen). Der Tunnel ist Teil der Stromtrasse SuedLink und ermöglicht es, künftig leistungsstarke Hochspannungs-Gleichstromkabel unter dem Fluss hindurchzuführen, um Windstrom aus Norddeutschland in die südlichen Regionen zu transportieren. Mit dem erfolgreichen Durchschlag beginnen nun der Innenausbau und die technische Ausrüstung des Tunnels.

Die Österreichische Post treibt nach der mehrheitlichen Übernahme der bulgarischen euShipments.com treibt die weitere Expansion ihres neuen Tochterunternehmens voran. Mit 1. Juli nimmt der neue Fulfillment-Standort von euShipments.com in Enzersdorf an der Fischa seinen Betrieb auf. Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter, Vorstand für Paket & Logistik, Österreichische Post AG: „Damit ermöglichen wir heimischen KMU ab sofort, mit einem Vertrag und über eine Schnittstelle ihre Produkte schnell und einfach in mehr als 27 europäische Länder zu verkaufen. Wir unterstützen die österreichischen Online-Händler*innen dadurch nicht nur in einer gerade sehr herausfordernden Zeit, sondern ermöglichen ihnen auch weiteres Wachstum.“

Die Analysten der Erste Group bestätigen die Kauf-Empfehlung für UBM, kürzen aber das Kursziel für die Aktien von 28,00 auf 26,00 Euro. Die Experten halten die aktuelle Bewertung mit einem Abschlag von rund 43 Prozent gegenüber dem Buchwert für pessimistisch.

Die Analysten von Raiffeisen Research ändern ihre Empfehlung für die Porr-Aktie von Kaufen auf Halten und erhöhen das Kursziel von 37,0 auf 45,0 Euro. Sie erklären: "Relativ zur eigenen Historie und zum breiteren österreichischen Aktienmarkt erscheint die Aktie nicht mehr so günstig wie noch vor wenigen Quartalen. Wir sehen den operativen Fortschritt, die verbesserte Visibilität und das strukturelle Infrastruktur-Exposure weiterhin positiv. Nach dem Bewertungsanstieg ist das Chance-Risiko-Profil nun jedoch ausgewogener.

Fondsvermögen: Am Ende des 1. Quartals lag das verwaltete Vermögen der von österreichischen Kapitalanlagegesellschaften und Fondsmanagern aufgelegten 2.103 Investmentfonds bei 241,8 Mrd. Euro und damit 1,9 Prozent unter dem Stand des Jahresultimo 2025, wie die FMA mitteilt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal lag das Vermögen immer noch um 6,1% höher. Die höchsten Nettomittelzuflüsse verzeichneten im Quartal Mischfonds mit 331 Mio. Euro, gefolgt von Aktienfonds mit 94 Mo. Euro und Rentenfonds mit 70 Mio. Euro. Immobilienfonds erlitten hingegen netto Abflüsse von 339 Mio. Euro. In Summe flossen den österreichischen Fonds netto 197 Mio. Euro neue Mittel zu. 

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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