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News zu Frequentis, Marinomed, Andritz, RBI/Addiko, Reploid, Erste Group, Research zu RBI

Bei Frequentis konnten im 1. Halbjahr 2026 einige Meilensteine mit Umsatz- und Ergebnisauswirkung erreicht werden, die ursprünglich erst im 2. Halbjahr geplant waren. Dadurch ergab sich eine Verschiebung von Umsatz und Ergebnis in das 1. Halbjahr 2026, wie das Unternehmen mitteilt. Vorläufigen Zahlen zufolge liegt der Umsatz im 1. Halbjahr 2026 voraussichtlich bei rund 340 Mio. Euro (1. Halbjahr 2025: 236,8 Mio. Euro). Das EBIT wird laut dem Unternehmen im 1. Halbjahr 2026 bei rund 15 Mio. Euro erwartet (1. Halbjahr 2025: -4,3 Mio. Euro). Der Auftragseingang wird auf rund 360 Mio. Euro steigen (1. Halbjahr 2025: 309,0 Mio.). Der Ausblick wird auf eine Steigerung des Umsatzes um rund 15 Prozent angepasst (bisher "um rund 10%"). Die Guidance für Auftragseingang ("Steigerung") und EBIT-Marge ("rund 7 Prozent") bleibt unverändert. Der Halbjahresfinanzbericht 2026 wird wie geplant am 11. August 2026 veröffentlicht.

Nach dem eingeleiteten Sanierungsverfahren im August 2024 muss Marinomed nun erneut ein gerichtliches Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung beantragen. Erklärt wird dies seitens des Unternehmens damit, dass der gerichtlich genehmigte Sanierungsplan vom 14.November 2024 aufgrund des Abbruchs der Verhandlungen durch Unither Pharmaceuticals und fehlender Earnout-Zahlungen von Unither aus dem Verkauf des Carragelose Geschäftsbereichs nicht erfullt werden könne und der Gesellschaft dadurch die Zahlungsunfahigkeit droht. Ziel des neuerlichen Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung sei es, die finanzielle Stabilität des Unternehmens durch Abschluss eines neuen Sanierungsplans abzusichern. Neben weiteren Restrukturierungsmaßnahmen sollen die rechtlichen Moglichkeiten gegenüber Unither Pharmaceuticals aus dem Verkauf des Carragelose-Geschäfts und die Assets der Marinosolv Plattform genutzt werden.

Andritz erhielt von Hyogo Pulp Industries, einem japanischen Produzenten von ungebleichtem Kraftzellstoff, einen Auftrag zur Lieferung eines zweiten DD-Wäschers (Drum Displacer) und eines Blowline-Refiners für das Werk in Tanigawa, Japan. Die Inbetriebnahme ist für Mai 2028 geplant. Der Auftragswert wird nicht bekanntgegeben. Hyogo Pulp Industries betreibt seit 2025 Eindampf- und Methanolverflüssigungsanlagen von Andritz und macht dadurch Japans erste Biomethanolproduktion aus einem Zellstoffwerk möglich.

Der RBI sind bis zum 16. Juli 2026 Annahmeerklärungen für insgesamt 10.668.951 Aktien der Addiko zugegangen, was. 55,32 Prozent aller angebotsgegenständlichen Addiko-Aktien entspricht. Die Mindestannahmeschwelle des Angebots von mehr als 55 Prozent aller angebotsgegenständlichen Addiko-Aktien ist somit aktuell überschritten, teilt die RBI mit.

Die Reploid Group hat vorläufige Zahlen für 2025 mitgeteilt und rechnet mit einem Umsatz von 38 Mio. Euro (2024: 5 Mio. Euro) und einem Jahresüberschuss von 9 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern wird bei 12. Mio. Euro erwartet (2024: 1 Mio. Euro). Laut Reploid ist der Formalfehler im Zusammenhang mit der Bestellung der Wirtschaftsprüfer für 2023 und 2024 bereinigt. Die finalen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 werden im August 2026 veröffentlicht.
Darüber hinaus informiert Reploid, dass das Düngergeschäft in einer eigenständigen Gesellschaft gebündelt wird. Die neu gegründete Reploid Regreen GmbH mit Sitz in Wels wird unter der Geschäftsführung von Andreas Steinbüchler organische Dünger auf Basis von Insektenfrass produzieren und vermarkten. Der Markteintritt ist für Herbst 2026 mit Düngersticks für Topfpflanzen vorgesehen. Noch im selben Jahr sollen ein Rasendünger und ein Agrardünger für den landwirtschaftlichen Einsatz folgen. Rohstoffbasis der künftigen Regreen-Produkte ist Insektenfrass aus den von Reploid errichteten ReFarmUnits. Insektenfrass ist ein nährstoffreiches Produkt der Verwertung organischer Reststoffe aus der Lebensmittelindustrie durch die Schwarze Soldatenfliege.

Awards: Die Erste Group wurde im Rahmen der soeben veröffentlichten „Awards for Excellence“ von Euromoney als beste Bank in Zentral- und Osteuropa ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt sie den Titel „CEE’s Best Bank for Large Corporates“. Auch die Tochterbanken der Gruppe überzeugten in ihren jeweiligen Märkten: In Österreich und Rumänien wurden sie als „Best Bank“ ausgezeichnet. Zusätzlich konnten die lokalen Banken in Polen, Tschechien und der Slowakei insgesamt sechs weitere Euromoney-Auszeichnungen gewinnen.

Die Analysten von Keefe Bruyette & Woods bestätigen die Underperform-Empfehlung für RBI und heben das Kursziel von 37,0 auf 44,0 Euro an.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

Hinweis

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