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Zahlen von FACC, Auftrag für Strabag, Research zu RBI, DO & CO, Reploid auf Messe

Der Luftfahrt-Zulieferer FACC konnte im 1. Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis zulegen. Der Umsatz erhöhte sich um 11,8 Prozent auf 258,2 Mio. Euro, das EBIT stieg von 4,3 Mio. Euro auf 9,7 Mio. Euro. Die EBIT-Marge verbesserte sich dank des Effizienzprogramms CORE von 1,9 Prozent auf 3,7 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern wird im Q1-Bericht mit 7 Mio. Euro ausgewiesen (nach 0,5 Mio. Euro im Q1 2025). Laut FACC entwickelten sich alle Divisionen positiv. Nach wie vor tragen die Projekte auf der Airbus-A320-Familie am stärksten zum Wachstum bei. Mit einem Anteil von 17,4 Prozent am Gesamtumsatz im 1. Quartal liegen die Business-Jet-Programme mit Bombardier und Embraer an zweiter Stelle. Der Personalstand wuchs auf 4.017 FTE (1. Quartal 2025: 3.896 FTE). Unverändert zu den Jahren 2023 bis 2025 ist die Branche weiterhin von Volatilität geprägt, wie das Unternehmen hervorhebt. Neben Herausforderungen in den globalen Lieferketten würden geopolitische Spannungen – insbesondere im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt – "für maximale Aufmerksamkeit sorgen", wie es heißt. Die Iran-Krise verursache Einschränkungen im Luftraum (Mittlerer Osten), steigende Treibstoffkosten für Airlines sowie mögliche Nachfrageschwankungen. Diese können kurzfristig dämpfend auf Flugzeugauslieferungen wirken, ohne die langfristigen Wachstumsperspektiven grundlegend zu verändern, so das Unternehmen. Der Ausblick bleibt unverändert:  Vorliegende Kundenbestellungen würden die Wachstumsprognosen des Managements, trotz punktueller Anpassungen infolge geopolitischer Entwicklungen sowie anhaltender Engpässe in einzelnen Lieferketten, bestätigen. wie es heißt. Es wird weiterhin ein Umsatzwachstum in der Bandbreite von 5 Prozent bis 15 Prozent sowie eine weitere Verbesserung des operativen Ergebnisses (EBIT) erwartet.
Die Analysten von Kepler Cheuvreux haben ihr Hold-Rating und das Kursziel von 14,7 Euro je Aktie nach der Zahlen-Vorlage bestätigt.

Ein Konsortium rund um Strabag wurde mit dem Neubau eines Abschnitts der D35-Autobahn zwischen Úlibice und Hoice in der Tschechischen Republik beauftragt. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 177 Mio. Euro, davon sind 85 Prozent der Strabag zuzurechnen. Der Auftrag umfasst den Neubau von 16,3 Kilometern Autobahn einschließlich 18 Brückenbauwerken, Lärmschutzwänden und einer Kreuzung. Die Bauzeit beträgt rund 46 Monate, der Baustart ist im April 2026 erfolgt. Die Straße soll nach 34 Monaten für den Verkehr freigegeben werden.

Research: Die Analysten von Nuways bestätigen die Kauf-Empfehlung für DO & CO, passen aber das Kursziel von 266,0 Euro auf 250,0 Euro an. Sie meinen: "Die anhaltende Schließung der Straße von Hormus und die damit verbundenen Risiken für die Treibstoffversorgung erfordern eine vorsichtigere kurzfristige Einschätzung. Dennoch bleiben die Wachstums- und Margenverbesserungsprognosen für DO & CO intakt, und jeglicher potenzieller Druck wird als vorübergehend angesehen. DO & CO konzentriert sich auf das widerstandsfähige Premiumsegment und agiert aus einer deutlich stärkeren Finanzposition als die wichtigsten Wettbewerber."

Die Analysten der Baader Bank stufen die RBI-Aktie nach Zahlen-Bekanntgabe mit Reduce und Kursziel 45,5 Euro ein. Sie meinen: "Die Gruppe verzeichnete im 1. Quartal ein Ergebnis, das unter den Erwartungen lag. Dies war jedoch größtenteils auf einmalige Faktoren zurückzuführen, da das Management seine Prognose für das Gesamtjahr bekräftigte."

Reploid präsentiert sich vom 12. bis 15. Mai auf der Interzoo in Nürnberg. Die Messe findet alle zwei Jahre statt und zählt zu den weltweit wichtigsten Fachmessen für die globale Heimtierbranche. Die Reploid Group wird in mehrfacher Weise präsent sein: Reploids strategische Beteiligung Herosan ist mit einem eigenen Stand vertreten und fungiert auch als Hauptsponsor der Interzoo Sustainability Conference, die am Vortag der Messe stattfindet. Schnauze & Co, die Tierfuttermarke von Reploid, wird am Stand von Vince & Vince by Biogena Pets präsentiert. Ronald Mitterndorfer, Director RFU Sales bei Reploid, wird bei einer Roundtable-Session das 3D-Modell einer Reploid ReFarmUnit präsentieren. Paul van der Raad, Director of Global Petfood bei Reploid, wird präsentieren, wie moderne Insektenzucht funktionale Heimtierernährung, Kreislaufwirtschaft und widerstandsfähige lokale Lieferketten weltweit miteinander verbinden kann.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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