Die Erste Group hat den Erwerb des 49 Prozent-Anteils an der Santander Bank Polska und es 50 Prozent-Anteils an Santander Towarzystwo Funduszy Inwestycyjnych S.A. im Volumen von 7 Mrd. Euro nun abgeschlossen. Die Transaktion soll laut Erst Group zu einer deutlichen Steigerung der Profitabilität führen. So wird für das Jahr 2026 eine Eigenkapitalrendite (ROTE) von etwa 19 Prozent prognostiziert. Gleichzeitig soll der Gewinn pro Aktie (EPS) im Jahr 2026 um mehr als 20 Prozent steigen. "Der polnische Markt bietet langfristig attraktive Perspektiven. Mit dieser Transaktion schaffen wir nachhaltigen Wert für unsere Aktionärinnen und Aktionäre und setzen unsere Strategie für profitables Wachstum in der gesamten Region konsequent um," sagt Finanz-Vorstand Stefan Dörfler. Die beiden Institute, Erste Group und Santander Group, haben zudem eine strategische Partnerschaft geschlossen, um institutionelle Kunden und Großunternehmen grenzüberschreitend umfassend zu betreuen. Im Rahmen der Kooperation stellt Santander ihr internationales Netzwerk sowie globale Produktplattformen zur Verfügung, während die Erste Group ihre langjährige Expertise in Zentral- und Osteuropa einbringt. Wie von Börse Social bereits berichtet, wird die Santander Bank Polska am 22. Jänner ihre außerordentliche Hauptversammlung (AHV) abhalten. Dabei wird unter anderem über den neuen Namen der Bank (Erste Bank Polska) sowie über die von der Erste Group vorgeschlagenen Mitglieder des Aufsichtsrats entschieden. Peter Bosek (CEO der Erste Group), Stefan Dörfler (CFO der Erste Group), Alexandra Habeler-Drabek (CRO der Erste Group) und Maurizio Poletto (Chief Platform Officer und COO der Erste Group) werden als Mitglieder des Aufsichtsrats vorgeschlagen. Darüber hinaus wird der außerordentlichen Hauptversammlung die Ernennung von Peter Bosek zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats vorgeschlagen.
Die Österreichische Post hat in der Landstraßer Hauptstraße 148 im 3. Wiener Gemeindebezirk eine neue Selbstbedienungsfiliale (SB) eröffnet. Damit erhalten über 6.000 Haushalte im Grätzl die Möglichkeit, ihre Pakete rund um die Uhr abzuholen oder zu versenden. Die neue SB-Filiale bietet auf fast 230 m² Platz für große Poststationen mit über 1.100 Abholfächern, was sie zu einem der größten SB-Standorte Österreichs macht, wie die Post mitteilt.
Research: Die UBS bewertet wienerberger in einer Sektorstudie weiter mit Sell und Kursziel 25,0 Euro. Begründet wird die Zurückhaltung u.a. mit der Entwicklung im europäischen Wohnungsneubau.
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