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News zu DO & CO, wienerberger, Kontron, Frequentis

Das international tätige Catering-Unternehmen DO & CO ist weiter gewachsen und erzielte im 1. Quartal 2026/2027 einen Umsatz von 642,11 Mio. Euro, was einem Anstieg von 5,0 Prozent zu aktuellen Wechselkursen gegenuber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Das EBITDA verbesserte sich um 6,9 Prozent auf 78,26 Mio. Euro, das EBIT um 7,7 Prozent auf 56,50 Mio. Euro (EBIT-Marge 8,8 Prozent) und das Konzernergebnis um 16,3 Prozent auf 31,16 Mio. Euro. Starkes Wachstum verzeichnet das Unternehmen im Bereich Airline Catering, dem größten Segment, in der Turkei, sowohl mit dem Partner Turkish Airlines als auch mit Drittkunden, wie DO & CO betont. In den USA verzeichnet DO & CO ebenso einen weiteren Kundenzuwachs, etwa mit Royal Air Maroc und EgyptAir. Des weiteren werden ab September 2026 in London Heathrow Air India (ca. 9 Fluge pro Tag) und American Airlines (bis zu 22 Fluge pro Tag) mit DO & CO Gourmetmenus beliefert. Weiters konnten Thai Airways in Mailand (ab Juli 2026), Emirates in Boston (ab Oktober 2026) und Air Canada in Los Angeles (ab Oktober 2026) als Neukunden gewonnen werden. DO & CO erwartet auch in den kommenden Monaten den Abschluss weiterer Neukundenverträge sowie die Verlängerung bestehender Kundenvertrage. Im Bereich Event Catering betreute DO & CO im 1. Quartal etwa das UEFA Championsleague Finale mit ca. 8.500 VIP Gästen in Budapest, die Formel 1 Rennen in Miami, Kanada, Monaco, Barcelona und Spielberg in Osterreich. Laut DO & CO führten die Absagen der beiden geplanten F1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien zwar zu Umsatzrückgangen, dies konnte aber durch die im Juni ausgetragenen Spiele der FIFA Fußballweltmeisterschaft mehr als kompensiert werden. DO & CO zeichnete hier für die VIP Bereiche im Azteken Stadion in Mexiko, in der Hard Rock Arena in Miami (wo auch das Formel 1 Rennen jährlich stattfindet), sowie im MetLife Stadion in New York/New Jersey verantwortlich. Der Ausblick bleibt zuversichtlich: Der Vorstand ist uberzeugt, den erfolgreichen Wachstumskurs der vergangenen Jahre auch im kommenden Geschaftsjahr 2026/2027 fortsetzen zu können, wie es heißt. Man lege großen Wert auf qualitatives Wachstum mit hohem Fokus auf nachhaltige Margenverbesserungen. Bezüglich der Umsatzeinbußen aufgrund der Lage im Nahen Osten erwartet das Management, dass innerhalb der nachsten Wochen wieder der Stand vor Beginn der Beeintrachtigungen zu erreichen sein wird.

wienerberger verbucht im Halbjahr Umsatzerlöse in Höhe von 2.434 Mio. Euro, das ist ein Plus von 4 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Das operative EBITDA ging um 15 Prozent auf 326 Mio. Euro zurück, das EBIT um 70 Prozent auf 60,0 Mio. Euro, das Ergebnis nach Steuern liegt bei Null, im Vergleich zu 106 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Die geopolitische Situation habe die Investitionsbereitschaft vieler Marktteilnehmer belastet, erklärt das Unternehmen. Insbesondere führte dies zu einer schwacher als erwarteten Entwicklung im Wohnungsneubau, vor allem in Nordamerika und Großbritannien. Durch gezielte Akquisitionen sei allerdings gelungen, die Abhängigkeit von zyklischen Wohnungsneubau-Markten deutlich zu reduzieren und den Fokusstarker auf die Bereiche Infrastruktur und Renovierung zu legen. wienerberger erwitschaftet bereits mehr als 60 Prozent des Umsatzes in diesen strukturell widerstandsfähigen Endmärkten, so das Unternehmen. Der Ausblick, der im Zuge des Trading Statements für das Q2 im Juli veröffentlicht wurde, wird bestätigt: Das Unternehmen erwartet, dass das wirtschaftliche Umfeld aufgrund anhaltender geopolitischer Konflikte auch im weiteren Jahresverlauf volatil und herausfordernd bleiben wird und passt die Prognose fur das operative EBITDA im Jahr 2026 auf 700 Mio. Euro (davor rund  810 Mio. Euro). wienerberger erzielte im Juli 2026 bei der US-Tochter Pipelife Jet Stream, Inc. auf die Beilegung von drei kartellrechtlichen Sammelklagen in den Vereinigten Staaten. Der Vergleich beläuft sich auf insgesamt 52,4 Mio. US-Dollar und steht noch unter dem Vorbehalt der endgültigen gerichtlichen Genehmigung. Der Vergleich stellt laut wienerberger kein Eingeständnis eines Fehlverhaltens dar und beendet sämtliche zivilrechtlichen Ansprüche gegen das Unternehmen im Rahmen dieser Verfahren. Die Zahlung wird voraussichtlich im Jahr 2026 erfolgen und als Einmaleffekt im ausgewiesenen EBITDA berücksichtigt, und hat auf das operative EBITDA keinen Einfluss, betont wienerberger. In einer Kurzmitteilung zu den wienerberger-Zahlen meinen die Analysten von Raiffeisen Research: "Die finalen Q2-Zahlen bestätigen das Trading Update. Im Fokus stehen nun die regionalen Unterschiede, der schwächere Cashflow und die höhere Verschuldung. Während Infrastruktur und Renovierung stabilisieren, bleibt der Wohnungsneubau die zentrale Belastung. Die vorab reduzierte Prognose von rund 700 Mio. Euro operativem EBITDA für das Jahr 2026 wurde bestätigt. Der Konsens erwartet nun einen adjustierten EBITDA-Rückgang von gut 5 Prozent auf 717 Mio. Euro sowie ein Umsatzwachstum von ca. 6 Prozent."

Die Analysten der Berenberg Bank bestätigen sowohl ihr Anlagefazit "Buy" sowie auch das Kursziel in Höhe von 91,0 Euro für die Frequentis-Aktie.

Kontron-CEO Hannes Niederhauser hat seit Donnerstag, dem Tag der Halbjahreszahlen-Präsentation, mehrere tausend Aktien gekauft. Am Dienstag waren es weitere 3000 Stück zu je 21,76 Euro, wie aus einer Meldung hervorgeht.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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