Der geplanten Übernahme der irischen Permanent TSB (PTSB) durch die Bawag PSK kommt nun ein mögliches Konkurrenz-Angebot in die Quere. Am Freitag wurde bekannt, dass Axis Capital ein Barangebot für Permanent TSB erwägt. In einer Mitteilung erklärte Axis, die Aktionäre sollten die Gelegenheit erhalten, ein konkurrierendes Angebot zu prüfen, bevor das Gericht noch in diesem Monat über die Genehmigung der Transaktion entscheidet. Es werde ein mögliches Barangebot von 3,20 Euro je Aktie erwogen – im Vergleich zu den mit der Bawag vereinbarten 2,97 Euro. PTSB teilte unterdessen mit, dass keine Offerte von Axis Capital eingegangen sei; zudem sei die am Freitag von Axis abgegebene Erklärung „hochspekulativ und an Bedingungen geknüpft“. „PTSB konzentriert sich weiterhin voll und ganz auf das vom Verwaltungsrat empfohlene Angebot der Bawag, dem die PTSB-Aktionäre zugestimmt haben“, hieß es weiter. Der Verwaltungsrat von PTSB hatte das Angebot der BAWAG im April empfohlen; die Aktionäre – darunter die Regierung mit einem Anteil von 57,5 Prozent – stimmten dem Vorhaben bereits im Juli zu. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen sowie der Zustimmung des irischen High Court.
Die Analysten von Raiffeisen Research haben in ihrer Oktober-Überprüfung zwei Änderungen an ihrer Top Picks-Liste vorgenommen. Meta wurde entfernt, Goldman Sachs wurde augenommen. Bei Meta ist aufgrund der starken Kursentwicklung das von den Raiffeisen-Experten erwartete Aufwärtspotenzial deutlich geschrumpft, weshalb Meta von der Top-Picks-Liste genommen wurde. Als Ersatz für Meta nehmen die Analyssten Goldman Sachs neu in die Top-Picks-Liste auf. Die Investmentbank sei stärker als viele andere Institute auf das kapitalmarktbezogene Geschäft fokussiert und sollte daher überproportional von der weiterhin regen Handelsaktivität sowie einer Belebung der gebührenträchtigen Emissions-, M&A- und IPO-Tätigkeit profitieren, so die Begründung.
Die Liste besteht aus: Amazon, Danone, EON, Enel, EVN, Fresenius, Goldman Sachs, Kapsch TrafficCom, Mayr-Melnhof, Microsoft, Mondelez, Nvidia, Palfinger, Sanofi, voestalpine, Vonovia, wienerberger.
Kontron hat das jüngste Aktienrückkaufprogramm am 30. September 2026 abgeschlossen und insgesamt 1.431.736 Aktien zu einem gewichteten Durchschnittskurs von 20,997 Euro je Aktie zurückgekauft. Dies entspricht 2,24 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft. Der Gesamtpreis ohne Nebenkosten der zurückgekauften Aktien betrug 30.062.417 Euro.
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