Wiener Börse News

In den News: Agrana, Österreichische Post, FACC

Agrana hat die im April veröffentlichten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr nun bestätigt. Auch der bereits ausgegebene Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr wurde bekräftigt. Demnach rechnet das Unternehmen für 2026|27 mit einem EBIT in einer Bandbreite von 70 bis 90 Mio. Euro (2025/25: 3,2 Mio. Euro). Beim Konzernumsatz wird von einem leichten Anstieg ausgegangen (2025/25: 3.237,3 Mio. Euro). Das Investitionsvolumen in den drei Segmenten sowie im Bereich Holding & Sonstige soll insgesamt bei rund 113 Mio. Euro liegen und damit moderat über dem Wert von 2025|26, jedoch unter dem geplanten Abschreibungsniveau (rund 117 Mio. Euro). CEO Stephan Büttner: „Wir befinden uns weiterhin in einem Umfeld, das von politischen Unsicherheiten, einer instabilen Wirtschaftslage sowie volatilen Energie- und Rohstoffmärkten geprägt ist. Diese Herausforderungen, die zuletzt auch durch den Krieg im Nahen Osten verschärft wurden, prägen unsere aktuelle Geschäftstätigkeit. Trotz dieser schwierigen Ausgangslage gelang 2025|26 ein solides operatives Ergebnis. Das Segment Food & Beverage Solutions entwickelte sich sehr gut und stabilisierte das Gruppenergebnis. Das Zuckergeschäft blieb operativ schwach, zeigte aber dank Restrukturierungsmaßnahmen im Vergleich zum Vorjahr erste Verbesserungen. Demgegenüber litten die Stärkeaktivitäten 2025|26 marktbedingt unter rücklaufigen Ergebnissen – hier arbeiten wir intensiv an unserer Spezialitätenstrategie, um die Margen auch in einem anhaltend volatilen Umfeld zu stabilisieren. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir ein zumindest stabiles operatives Ergebnis und eine sehr deutliche EBIT-Verbesserung. Wir haben die Weichen richtig gestellt: Unser Optimismus stützt sich dabei auf unsere operative Leistungsfähigkeit, das diversifizierte Geschäftsmodell sowie die strukturelle Transformation auf Holding- und Segmentebene im Rahmen der Konzernstrategie Agrana Next Level.“ Wie bereits bekannt, soll der Hauptversammlung am 3. Juli 2026 eine Dividende von 0,35 Euro je Aktie vorgerschlagen werden (Dividende für 2024|25: 0,70 Euro je Aktie). Wie berichtet, belief sich das Ergebnis aus Sondereinflüssen auf –74,1 Mio. Euro (Vorjahr: –36,4 Mio. Euro) und beinhaltet eine nicht zahlungswirksame Wertminderung auf Anlagevermögen im Segment ACS – Zucker in Höhe von 46,0 Mio. Euro. Das Konzernergebnis liegt daher bei –35,6 Mio. Euro (Vorjahr: 0,0 Mio. Euro). Das den Aktionärinnen der Gesellschaft zurechenbare Konzernergebnis lag bei –40,1 Mio. Euro (Vorjahr: –4,3 Mio. Euro), das Ergebnis je Aktie (EPS) fiel auf –0,64 Euro (Vorjahr: –0,07 Euro). Der Free Cashflow betrug im Geschäftsjahr 2025|26 127,2 Mio. Euro (Vorjahr: 259,1 Mio. Euro).

Amazon-Kund*innen können ihre Pakete ab sofort auch an über 1.600 Poststationen liefern lassen. Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter und Vorstand Paket & Logistik der Österreichischen Post: „Die Zusammenarbeit mit Amazon ist für uns wichtig, um unseren Kund*innen noch mehr Komfort zu bieten. Mit unserem flächendeckenden Netz an Poststationen garantieren wir eine verlässliche und flexible Zustellung – rund um die Uhr. Dieses klare Kund*innenversprechen unterscheidet uns vom Mitbewerb und stärkt unsere Position als führende Logistikpartnerin in Österreich.“ 

Die Analysten der Erste Group erhöhen das Kursziel für die FACC-Aktie von 15,0 auf 18,7 Euro und bestätigen die Kauf-Empfehlung.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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