Laut Markt-Insidern haben sich AT&S-Hauptaktionäre von Teilen ihrer Anteile getrennt. Die Stiftungen Androsch und Dörflinger sollen gestern Dienstag insgesamt 567.000 Aktien zu je 200,0 Euro je AT&S-Aktie geboten haben. Die beiden Stiftungen halten zusammen 36 Prozent der Anteile, die Transaktion wird die Anteile um etwa 1,5 Prozentpunkte reduzieren.
Die Addiko Bank AG kündigt die Bildung einer Ruckstellung in einer Bandbreite von 33,1 Mio. bis 48,8 Mio. Euro an. Hintergrund sind kurzlich an andere Banken ergangene privatrechtliche Urteile der Hochstgerichte in Kroatien und Slowenien, die im Zusammenhang mit CHF-Krediten stehen. Auf Basis einer CET1-Quote von 21,7 Prozent fur die Addiko Group und 51,2 Prozent fur die Addiko Bank AG zum Ende des ersten Quartals 2026 wird erwartet, dass die Addiko Bank AG sowie die Addiko Group auch unter dem derzeit angenommenen Negativszenario und unter Berucksichtigung etwaiger ubernahmebedingter Kosten im hohen einstelligen Millionen-Euro-Bereich die jeweils anwendbaren SREP-Kapitalanforderungen und -Empfehlung einschließlich anwendbarer regulatorischer Kapitalpuffer deutlich ubertreffen werden, betont die Bank. Die veröffentlichte finanzielle Guidance wird aber ausgesetzt.
Agrana gibt Einblick in das 1. Quartal 2026/2027: Die Umsatzerlose der Gruppe liegen im 1. Quartal mit 855,3 Mio. Euro unter dem Vorjahr (Vorjahr: 880,2 Mio. Euro), wobei der Ruckgang laut dem Unternehmen auf Mengenruckgange im Segment ACS–Zucker zuruckzufuhren war. Das EBIT im 1. Quartal wird mit 35,4 Mio. Euro (Vorjahr: 5,7 Mio. Euro) ausgewiesen. Der Anstieg ist laut Agrana auf eine deutlich verbesserte operative Performance in den Segmenten ACS-Starke und ACS-Zucker zurückzuführen und "zeigt, dass die im Rahmen der strategischen Initiativen gesetzten Maßnahmen in diesen Bereichen zunehmend Wirkung entfalten," wie es heißt. Auch war der Wegfall der Einmaleffekte fur Restrukturierungsschritte in der Vergleichsperiode fur die Ergebnisverbesserung mitverantwortlich, so das Unternehmen. Die bereits ausgegebene Guidance für das Gesamtjahr wird bestätigt. Auf Gruppenebene wird mit einem EBIT gerechnet, das sehr deutlich uber dem Vorjahr (Anm: 3,2 Mio. Euro) liegen soll. Erwartet wird unverandert ein Wert in einer Bandbreite von 70 bis 90 Mio. Euro. Beim Konzernumsatz wird von einem leichten Anstieg ausgegangen (2025/2026: 3.237,3 Mio. Euro).
Andritz wurde von Mainstream Energy Solutions Limited (MESL) mit der Modernisierung des Maschinensatzes 2G4 des nigerianischen Wasserkraftwerks Jebba beauftragt. Der Auftragswert liegt im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Für Andritz ist dies nach der erfolgreichen Modernisierung der Maschinensätze 2G6 und 2G5 bereits der dritte Auftrag für das Wasser-kraftwerk Jebba.
Die beiden heimischen Börsenotierten Asta Energy Solutions AG und Andritz haben einen Langfristvertrag für Kupfer-Roebelstäbe für Generatorenwicklungen abgeschlossen. Der Vertrag läuft bis Ende 2031 und sichert den steigenden Bedarf von Andritz an systemkritischen Kupferleiterlösungen für Hydro- und Turbogeneratoren. Die entsprechenden Generatoren werden weltweit vor allem in Wasserkraftwerken, thermischen Kraftwerken sowie in rotierende Phasenschieber eingesetzt.
Strabag bündelt den Baustoffbereich unter der neuen Dachmarke roxit. CEO Stefan Kratochwill erklärt: „Mit roxit treten künftig verschiedene spezialisierte Einheiten gemeinsam unter einer klaren Dachmarke auf – vom Fugen und Fräsen im Straßenbau, über die Betonherstellung und Produktion mineralischer Bau- und Dämmstoffe bis hin zu Recyclinglösungen." Die zentrale roxit-Baustofforganisation ist in zwölf Ländern an über 300 Standorten vertreten. Rund 3.000 Mitarbeiter:innen arbeiten unter anderem in 116 Betonmischanlagen, über 70 Steinbrüchen, 17 Sand- bzw. Kiesgruben sowie einem Dutzend Bitumenemulsions- und PMB-Anlagen.
Der Emerald Horizon-CEO und Mehrheitsaktionär Florian Wagner verpflichtet sich, über die bereits im Juni 2026 erfolgte Eigenkapitalfinanzierung in Höhe von 5,02 Mio. Euro (davon Anteil Florian Wagner: 3 Mio. Euro) hinaus, der Gesellschaft weiteres Eigenkapital in Höhe von 20 Mio. Euro in vier Tranchen über einen Zwei-Jahres-Zeitraum zur Verfügung zu stellen. Florian Wagner wird die Möglichkeit eingeräumt, eine oder mehrere Personen namhaft zu machen, die die jeweilige Tranche ganz oder teilweise an seiner Stelle übernehmen werden. In diesem Zusammenhang wird unter anderem ein kleiner Anteil an Co-Investment durch den zweitgrößten Aktionär Philipp Pölzl und als neuer Investor Carl Page bestätigt, wie die Gesellschaft mitteilt.
Personalia Erste Group: Karin Svoboda, derzeit Mitglied des Vorstands der Tiroler Sparkasse, wird die Funktion als Head of People and Culture der Erste Group und der Erste Bank Oesterreich übernehmen. Robert Schmidbauer, derzeit Leiter Group Secretariat und Legal bei der Erste Group und Erste Bank Oesterreich, übernimmt ihre Funktion im Vorstand der Tiroler Sparkasse. Manuel Gerber, derzeit Chief of Staff und Leiter des CEO Office von Erste Group CEO Peter Bosek, wird Generalsekretär und Head of Legal.
Personalia RBI: Curt Chadha übernimmt die Verantwortung für den Bereich Group Retail Banking. Christine Anwander-Hirsch übernimmt ab 1. August die Leitung des Bereichs Group Corporate Governance & Chairman‘s Office und ist damit als neue Generalsekretärin für das Vorstandsbüro und das Chairman´s Office (Büro des Aufsichtsratsvorsitzenden) sowie die Corporate Governance verantwortlich. Mit dem Wechsel von Oliver Gorbach in den Vorstand der Raiffeisen Niederösterreich-Wien wurde die Nachbesetzung der zentralen Funktion im Bereich Risiko notwendig. Mit 1. September tritt Sara Lambing seine Nachfolge an. Die Leitung des neuen Bereichs Group Communications wird Rupert Reif mit 1. September übernehmen.
Award: Frequentis wurde bei den Seamless Skies Awards in der Kategorie „Safety, Security & Resilience“ für das Drohnen-Luftlagebild im unteren Luftraum und militärische UTM-Fähigkeit der Bundeswehr als Zweitplatzierter ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt die Fähigkeit von Verteidigungsorganisationen, die schnell wachsende Aktivität unbemannter Luftfahrtsysteme (UAS) sicher steuern zu können, während sie gleichzeitig die operative Kontrolle in komplexen und dynamischen Luftraumumgebungen aufrechterhalten.
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