AMAG steigerte trotz US-Zöllen Halbjahresgewinn deutlich
Konzernchef: Absatzrekord im Segment Walzen im zweiten Quartal - AMAG-Vorstand "zuversichtlich" für 2. Halbjahr
"Trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten, US-Zöllen auf Aluminium und einer im internationalen Vergleich hohen Kosteninflation konnten wir unsere Ertragskraft im Halbjahresvergleich um 25 Prozent deutlich steigern und die Profitabilität weiter verbessern", so AMAG-Chef Victor Breguncci in einer Aussendung. Produktivitätssteigerungen, Optimierungen im Produktmix, ein Absatzrekord im Segment Walzen im zweiten Quartal und Kosteneffizienzmaßnahmen hätten zur positiven Geschäftsentwicklung beigetragen.
AMAG-Vorstand "zuversichtlich" für 2. Halbjahr
Der Gesamtabsatz der AMAG-Gruppe lag im ersten Halbjahr mit 221.400 Tonnen leicht über dem Vorjahresniveau von 220.400 Tonnen. Das Umsatzplus ist laut Unternehmensangaben auf die gesteigerte Absatzmenge im Segment Walzen und das deutlich höhere Aluminiumpreisniveau zurückzuführen. "Eine sehr gute operative Performance" am Standort Ranshofen habe deutliche Mengenzuwächse in den wichtigen Märkten Automobil (+31 Prozent) und Wärmetauscher (+23 Prozent) sowie weiteres Wachstum bei Luftfahrt (+9 Prozent) und industrielle Anwendungen (+2 Prozent) ermöglicht, so der Aluminiumkonzern.
Für die Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr ist der AMAG-Vorstand "zuversichtlich". Man erwarte ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 170 Mio. Euro bis 190 Mio. Euro. Es gebe aber "weiterhin zahlreiche Unsicherheiten", unter anderem die geopolitischen Entwicklungen, mögliche Änderungen bei US-Einfuhrzöllen und Gegenzöllen sowie Energiepreisen, erklärte das AMAG-Management.
cri/ivn
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Quelle: APA
