Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit einer schwächeren Tendenz erwartet
ATX mit einem Abschlag von 1,07 Prozent indiziert - Auch an den europäischen Leitbörsen sollte es klar ins Minus gehen
Negativ aufgenommene Geschäftszahlen von US-Technologieriesen wie Tesla, IBM oder Meta drücken international merklich auf die Stimmung. Die Finanzmärkte befinden sich zudem in einem schwierigen Umfeld, schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tageskommentar. Durch die fehlenden positiven Perspektiven im Ukraine- und Irankrieg verharren die Energiepreise auf hohem Niveau, wodurch Inflations- und auch Konjunktursorgen geschürt werden, hieß es weiter von den Experten.
Am heimischen Aktienmarkt liegt auf Unternehmensebene noch eine sehr dünne Meldungslage vor. Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Mittwoch sehr fest aus dem Handel verabschiedet. Der heimische Leitindex ATX gewann deutliche 1,75 Prozent auf 6.565,70 Punkte. Auch an den europäischen Leitbörsen gab es eine klar positive Tendenz zu sehen.
Europaweit merklich nach oben ging es für die Technologiewerte. Der US-Konzern SpaceX hob die Laune im Sektor mit dem Bericht über einen Milliardengewinn im abgelaufenen Quartal. In Wien stärkte sich die AT&S-Aktie um satte 7,2 Prozent.
Die größten Kursgewinner im prime market am Mittwoch:
AT&S +7,21% 172,40 Euro AMAG +4,25% 31,90 Euro Porr +4,06% 32,05 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Mittwoch:
Kapsch TrafficCom -2,30% 3,83 Euro UBM Development -0,66% 15,00 Euro FACC -0,57% 13,96 Euro
ste/ger
ISIN AT0000999982
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Quelle: APA
