Rohstoffe (Vormittag) - Brent-Ölpreis etwas tiefer
Preisrückgang um 0,9 Prozent auf 105,37 Dollar
Gebremst wurden die Preise etwas von der jüngsten Prognose der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) für ein deutlich schwächeres Wachstum der globalen Ölnachfrage. In der Nacht zu Mittwoch sorgten neue Angriffe im Nahen Osten für Unsicherheit am Ölmarkt. Die zunehmenden iranischen Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormuz gefährden die Erholung der Öllieferungen aus der Golfregion.
Auch in anderen Teilen der Region bleibt die Lage angespannt. Saudi-Arabien fing weitere Raketen und Drohnen der Houthi aus dem Jemen ab. Ein Ende der Kämpfe mit der vom Iran unterstützten Miliz ist bisher nicht in Sicht. Bei den jüngsten Angriffen wurde auch der Hauptsitz des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco im Osten des Königreichs getroffen.
"Die Rohölexporte gehen weiter, aber die Unsicherheit bleibt hoch", schrieben Analysten der US-Bank Morgan Stanley. Gleichzeitig hätten die Angriffe auf die Infrastruktur Saudi-Arabiens zugenommen. Die Bank hob ihre Prognose für die Sorte Brent für das laufende und das kommende Quartal um jeweils fünf US-Dollar je Barrel an.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist etwas gesunken. Wie das OPEC-Sekretariat mitteilte, betrug der Korbpreis am Dienstag 112,30 US-Dollar je Barrel, nach 113,18 Dollar am Montag. Die OPEC berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
Der Goldpreis gab nach. Zuletzt wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) bei 4.142,78 US-Dollar gehandelt. Das waren 0,5 Prozent weniger als am Vorabend.
ste/moe
Weitere News
Disclaimer
Die Wiener Börse übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Daten.
© 2026 Wiener Börse AG
Quelle: APA
