Strabag erhält Großauftrag in Nordmazedonien
Auftragswert beträgt 219 Mio. Euro, Strabag hat 50-Prozent-Anteil an Konsortium - 11,5 Kilometer langer Abschnitt der Autobahn E65
Das Projekt ist laut Strabag Teil des paneuropäischen Verkehrskorridors VIII. Ziel des Vorhabens sei es, eine schnellere und sicherere Straßenverbindung zwischen Skopje, dem Tourismuszentrum Ohrid und der albanischen Grenze zu schaffen. Zu dem Projekt gehören den Angaben zufolge ein Zweiröhrentunnel, zwei Viadukte, fünf Brücken sowie der Bau der zugehörigen Anschlussstellen, Stützmauern, Entwässerungssysteme und Verkehrssicherheitsanlagen. Zudem werde das Konsortium für einen Zeitraum von fünf Jahren für den Betrieb und die Instandhaltung des fertiggestellten Abschnitts verantwortlich sein.
"Der Zuschlag für dieses Projekt unterstreicht unsere starke Erfolgsbilanz und unsere Kompetenzen bei der Umsetzung großer Infrastrukturprojekte in Südosteuropa", wird Strabag-Vorstandsmitglied Peter Glöckler in der Aussendung zitiert. Das Projekt wurde von der nordmazedonischen staatlichen Straßenbaugesellschaft (PESR) ausgeschrieben und über das elektronische Vergabesystem der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) durchgeführt. Die EBWE stellt laut Strabag für das Projekt eine Kreditfazilität in Höhe von 110 Mio. Euro bereit, die durch eine staatliche Garantie abgesichert ist, während die Europäische Union über den Investitionsrahmen für den Westbalkan rund 20 Mio. Euro in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen zu der Investition beisteuert.
rst
ISIN AT000000STR1 WEB http://www.strabag.com
Preisinformation
STRABAG SEWeitere News
Disclaimer
Die Wiener Börse übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der Daten.
© 2026 Wiener Börse AG
Quelle: APA
