Wiener Börse (Schluss) - ATX steigt um über ein Prozent
Iran-Krieg im Fokus
Im Fokus bleibt in der neuen Handelswoche der Iran-Krieg. Im Ringen um eine Öffnung der für den weltweiten Öl- und Gastransport enorm wichtigen Straße von Hormuz zeichnen sich weiterhin keine greifbaren Fortschritte ab. Nach Angaben eines Sprechers des iranischen Außenministeriums ist Teheran nach wie vor dabei, die Reaktion der USA auf einen Vorschlag der Islamischen Republik zu prüfen. Erst danach werde man über Mittelsleute Washington eine Antwort zukommen lassen. Hinzu kam am Wochenende die Eskalation des Konflikt zwischen der vom Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Miliz und Saudi-Arabien.
Im Verlauf drehte der Ölpreis ins Plus. Dabei wurde auf die jüngste Entwicklung im Krieg zwischen der Ukraine und Russland verwiesen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte die USA auf, Russland zur Einhaltung der von US-Präsident Donald Trump verkündeten begrenzten Energie-Waffenruhe anzuhalten. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, dass man keine Waffenruhe, sondern "einen dauerhaften Frieden" suche. Man sei "in Kontakt", man werde die Öffentlichkeit informieren, "sobald es soweit ist".
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Quelle: APA
