Wiener Börse startet mit Gewinnen - ATX mit Plus von 0,8 Prozent
Positive Signale am Ölmarkt und aus Asien - Konjunktur- und unternehmensseitig ruhig
Auch wenn die Ölpreise auf hohem Niveau nachgegeben haben, zeigte sich der Iran kämpferisch. Teheran wolle die Straße von Hormuz erst wieder öffnen, wenn seine Bedingungen erfüllt und die Zusagen der USA umgesetzt wurden, erklärte Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf am Sonntag. Gleichzeitig sagte er, der Iran müsse sowohl kämpfen als auch verhandeln. Teheran werde militärische Gewalt einsetzen, um seine Feinde zurückzudrängen.
In Asien legten insbesondere wieder die Technologieaktien zu. Positiv wirkten sich dabei auch die Gespräche zwischen Vertretern von China und den Vereinigten Staaten vor dem in dieser Woche geplanten Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping aus. Dabei ging es unter anderem um den Handelskonflikt und Sicherheitsrisiken beim Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI).
Konjunktur- und unternehmensseitig ist am Montag nichts zu erwarten. Interessant werde es erst am Mittwoch mit den vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Deutschland und der Eurozone, hieß es von Helaba. Mit einer deutlichen Stimmungserholung sei wohl nicht zu rechnen, solange es keine Einigung im Nahost-Konflikt gibt und die Öl- und Gaspreise nicht deutlicher zurückkommen.
rst/moe
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Quelle: APA
