Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit Gewinnen erwartet
ATX mit plus 0,6 Prozent taxiert - Positive Signale am Ölmarkt und aus Asien
Auch wenn die Ölpreise auf hohem Niveau nachgegeben haben, zeigte sich der Iran kämpferisch. Teheran wolle die Seestraße von Hormuz erst wieder öffnen, wenn seine Bedingungen erfüllt und die Zusagen der USA umgesetzt wurden, erklärte Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf am Sonntag. Gleichzeitig sagte er, der Iran müsse sowohl kämpfen als auch verhandeln. Teheran werde militärische Gewalt einsetzen, um seine Feinde zurückzudrängen.
Die vergangene Woche war von der US-Zinserhöhung der Fed geprägt. Die Stimmung an den Finanzmärkten hat sich laut Helaba-Experten etwas stabilisiert. Das Umfeld bleibe jedoch angesichts der hohen - wenn auch zuletzt nicht weiter gestiegenen - Energiepreise sowie der anhaltenden Inflations- und Zinssorgen herausfordernd.
Konjunktur- und unternehmensseitig ist am Montag nichts zu erwarten. Interessant werde es erst am Mittwoch mit den vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Deutschland und der Eurozone, hieß es von Helaba. Mit einer deutlichen Stimmungserholung sei wohl nicht zu rechnen, solange es keine Einigung im Nahost-Konflikt gibt und die Öl- und Gaspreise nicht deutlicher zurückkommen.
Am Freitag hatte der ATX um 0,97 Prozent tiefer auf 6.798,18 Punkten geschlossen.
Die größten Kursgewinner und -verlierer im prime market am Freitag:
AT&S +5,14 % 175,80 Euro
Addiko Bank +3,60 % 25,90 Euro
Agrana +1,33 % 11,45 Euro
Telekom Austria -7,60 % 9,24 Euro
EVN -4,45 % 27,90 Euro
Wienerberger -3,29 % 17,34 Euro
rst/moe
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Quelle: APA
