Wiener Börse startet schwach - ATX mit minus 0,8 Prozent
Ölpreise belasten - AT&S erholen sich leicht
Im Fokus steht weiterhin der Ölpreis. Wegen der anhaltend schwierigen Lage im Nahen Osten liegen die Ölnotierungen weiterhin jenseits der 100-Dollar-Marke. "Nach dem Vorrücken der Huthis im Jemen wird das Niveau von 110 US-Dollar pro Barrel ins Visier genommen", schrieb der Commerzbank-Devisenexperte Michael Pfister. Dies lenkt die Aufmerksamkeit noch stärker auf die am Mittwoch erwartete Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed, bei der Anleger mit einer geldpolitischen Straffung rechnen.
Am Vormittag rücken datenseitig die Ergebnisse der ZEW-Umfrage des laufenden Monats in den Fokus. Vor dem Hintergrund der jüngsten Korrektur an den Aktienmärkten, der steigenden Zinsen und Zinserwartungen sowie dem hohen Niveau der Rohölpreise erwarten die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) eine zurückhaltende Stimmung unter den Befragten.
In Österreich war es unternehmensseitig bisher noch ruhig. Die Papiere des Halbleiterherstellers AT&S scheinen die gestrige Delle durch KI-skeptische Stimmen etwas ausgleichen zu können. AT&S konnten sich bisher um 1,2 Prozent erholen, nachdem sie gestern um über 9,0 Prozent abgesackt waren.
moe/ste
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Quelle: APA
