Wiener Börse (Schluss) - ATX verliert 0,66 Prozent
Schwaches europäisches Börsenumfeld - Ölpreishöhenflug belastet
Die Investoren fürchteten weitere Störungen der Ölproduktion und -transporte und preisten folglich höhere Energiepreise für längere Zeit ein, schrieb Stratege Jim Reid von der Deutschen Bank. "Die Skepsis nimmt zu, dass die Ölpreise in den kommenden Monaten deutlich zurückgehen."
Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent kletterte erstmals seit dem Juli wieder über die Marke von 100 US-Dollar. Dadurch wurden die Sorgen vor einer weiter anziehenden Inflation gestärkt.
Heute standen keine wichtigen Datenveröffentlichungen oder Ereignisse auf dem Programm. Erst am Donnerstag werde es mit der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank interessant, schrieben die Helaba-Analysten. Marktteilnehmer rechnen fest mit einer Leitzinserhöhung. Auch die Experten von der Helaba gehen von einer Anhebung um 25 Basispunkte aus, da sich in letzter Zeit viele EZB-Vertreter in diese Richtung geäußert haben. Es wird befürchtet, dass die Inflation bei dem aktuellen Leitzinsniveau nicht auf das angestrebte Ziel zurückkehren wird, hieß es weiter.
ste/spa
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Quelle: APA
