Wiener Aktienmarkt vorbörslich schwächer erwartet
ATX mit minus 0,6 Prozent taxiert - Sehr hohe Ölpreise belasten international die Stimmung
Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent nähert sich wieder der Marke von 100 US-Dollar. Dadurch werden die Sorgen vor einer weiter anziehenden Inflation gestärkt. Zudem lieferte die Wall Street am Vorabend negative Vorgaben.
Heute stehen keine wichtigen Datenveröffentlichungen oder Ereignisse auf dem Programm, schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tagesausblick. Erst am Donnerstag werde es mit der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank interessant. Marktteilnehmer rechnen fest mit einer Leitzinserhöhung. Auch die Experten von der Helaba gehen von einer Anhebung um 25 Basispunkte aus, da sich in letzter Zeit viele EZB Vertreter in diese Richtung geäußert haben. Es wird befürchtet, dass die Inflation bei dem aktuellen Leitzinsniveau nicht auf das angestrebte Ziel zurückkehren wird, hieß es weiter.
Am heimischen Aktienmarkt liegt auf Unternehmensebene noch eine sehr dünne Meldungslage vor.
Die Wiener Börse ist am Dienstag nach Verlaufsverlusten unbewegt aus dem Handel gegangen. Der Leitindex ATX lag wieder bei seinem Rekordschluss vom Vortag von 6.905,58 Punkten, nachdem er zwischenzeitlich bereits auf 6.813 Zähler gesunken war. Größter Spielverderber bleiben die Ölpreise, die sich infolge des Irankriegs der 100-Dollar-Marke angenähert haben.
Die größten Kursgewinner im prime market am Dienstag:
RHI Magnesita +3,27% 34,70 Euro Raiffeisen Bank International +2,75% 65,50 Euro Strabag +2,11% 101,40 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Dienstag:
AT&S -4,68% 167,20 Euro Frequentis -3,98% 69,90 Euro Vienna Insurance Group -3,37% 71,70 Euro
ste/ger
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Quelle: APA
