Österreichische Staatsanleihen im Späthandel etwas erholt
Warten auf US-Arbeitsmarktbericht
Anleihen stabilisierten sich damit nach den schwachen Vortagen. Etwas Rückenwind dürfte geben, dass die Anleger ihre Wetten auf eine Zinsanhebung der US-Notenbank Fed Mitte September zuletzt wieder etwas zurückschraubten. Hier richtet sich der Fokus nun auf den Arbeitsmarktbericht der US-Regierung am morgigen Freitag.
In den vergangenen Tagen waren die Renditen vieler Länder auf neue mehrjährige Höchststände geklettert, getrieben von einer giftigen Melange aus hohen Energiepreisen samt Inflationsängsten und Sorgen über die hohe Staatsverschuldung in den Industrieländern. Auch heimische Staatsanleihen rentieren derzeit bei vielen Laufzeiten so hoch wie seit Jahren nicht mehr.
Die Nachrichtenlage für Anleihennotierungen bleibt nach Einschätzung der Helaba-Analysten schwierig. So gebe es kaum Anzeichen einer Entspannung der Lage im Nahen Osten und es bleiben die Energiepreise erhöht oder steigen weiter. Inflations- und Zinssorgen lasten dementsprechend auf dem Marktsegment, insbesondere weil neben den Energiepreisen auch die langfristige Finanzierbarkeit von Staatsschulden thematisiert wird. Die geopolitischen Spannungen zwischen Russland und Europa tragen darüber hinaus ihren Teil zur Eintrübung der Laune bei, hieß es weiter von den Experten.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,96 3,00 -0,04 0 5 Jahre 3,19 3,23 -0,04 11 10 Jahre 3,56 3,59 -0,03 21 30 Jahre 4,07 4,09 -0,02 25
spa/sto
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Quelle: APA
