Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit starken Verlusten
Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe stieg um sieben Basispunkte auf 3,54 Prozent
Die Rohölnotierungen zogen zu Wochenbeginn an und belasteten damit die Anleihenkurse. Erstmals seit Ende Juli haben die US-Streitkräfte wieder Ziele im Iran angegriffen. Der Iran reagierte umgehend mit Vergeltungsangriffen auf Stützpunkte des US-Militärs. Die steigenden Energiepreise erhöhen die Wahrscheinlichkeit auf weitere Leitzinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank (EZB). Fed-Chef Kevin Warsh hatte am Freitag Bereitschaft für eine straffere Geldpolitik signalisiert.
Im Fokus standen auch Inflationszahlen. Hohe Energiepreise treiben die Teuerung in Deutschland erneut bis knapp unter die Drei-Prozent-Marke. Wie schon im April erreichte die Inflationsrate im August 2,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einer etwas höheren Jahresrate von 3,0 Prozent gerechnet, nachdem sie im Monat zuvor 2,8 Prozent betragen hatte. Stärker gestiegen sind die Verbraucherpreise in Europas größter Volkswirtschaft zuletzt im Dezember 2023 mit damals 3,7 Prozent.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,94 2,90 0,04 0 5 Jahre 3,18 3,11 0,07 12 10 Jahre 3,54 3,47 0,07 22 30 Jahre 4,07 4,02 0,05 26
ger/ste
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Quelle: APA
