Rohstoffe (Vormittag) - Ölpreise ziehen zu Wochenbeginn an
Goldpreis gibt leicht nach
Die jüngsten gegenseitigen Angriffe dürften eine Verhandlungslösung für ein Ende des Iran-Kriegs erschweren, heißt es in einer Einschätzung vom Handelshaus Pepperstone. Allerdings habe sich der Preisanstieg am Ölmarkt in Grenzen gehalten. "Zum jetzigen Zeitpunkt scheint es wenig Neigung zu geben, den Rohölpreis signifikant nach oben zu treiben", schreiben die Experten.
Erstmals seit Ende Juli haben die US-Streitkräfte wieder Ziele im Iran angegriffen. Die USA nahmen zwei Raketenabschussrampen in der Nähe der Straße von Hormuz ins Visier, wie verschiedene Medien unter Berufung auf einen US-Beamten berichteten. Der Iran reagierte umgehend mit Vergeltungsangriffen auf Stützpunkte des US-Militärs.
Der Iran-Krieg hatte die Ölpreise im Frühjahr stark nach oben getrieben. Zeitweise hatte Rohöl der Sorte Brent mehr als 120 Dollar je Barrel gekostet. Nachdem die Notierungen im Frühsommer mit der Aussicht auf ein Ende des Kriegs vorübergehend bis auf 70 Dollar gefallen waren, sind sie zuletzt wieder gestiegen, nachdem sich eine Verhandlungslösung weiterhin nicht abzeichnet.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) ist zuletzt gestiegen. Wie das OPEC-Sekretariat mitteilte, betrug der Korbpreis am Freitag 89,59 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Am Donnerstag hatte der Preis 87,31 Dollar betragen. Die OPEC berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
Der Goldpreis gab zu Wochenbeginn leicht nach. Zuletzt wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) bei 4.443,19 US-Dollar gehandelt. Das waren 0,27 Prozent weniger als am Vorabend.
ger/moe
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Quelle: APA
