Rohstoffe (Vormittag) - Ölpreise schwächer, Brent bei 93,2 Dollar
Korrektur nach starken Ölpreisgewinnen in der Vorwoche - Nahostkonflikt weiter das bestimmende Thema - Goldpreise legen weiter zu
Zuletzt hatten die USA erklärt, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran und auf dessen Handelspartner erhöhen zu wollen, um ein Ende des Kriegs mit dem Iran erreichen zu können. In einem Gastbeitrag für die "Financial Times" hat US-Finanzminister Scott Bessent nochmals eine Warnung an die Unterstützer des Iran gerichtet. "Sie wären gut beraten, die Konsequenzen dieser Unterstützung zu bedenken", wird Bessent zitiert. Allerdings ist am Markt unklar, wie genau die USA den wirtschaftlichen Druck auf Teheran wirksam erhöhen könnten, ohne Gegenmaßnahmen von China als Hauptabnehmer des iranischen Öls zu provozieren.
Die weitere geopolitische Entwicklung im Nahen Osten ist das bestimmende Thema am Ölmarkt. Die Aussicht, dass der Transportweg für Öllieferungen aus den Fördergebieten am Persischen Golf durch die Straße von Hormuz weiter blockiert bleibt, hatte die Ölpreise in der vergangenen Woche deutlich steigen lassen. Seit Beginn des Jahres hat sich der Rohstoff mehr als 50 Prozent verteuert.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) ist zuletzt gestiegen. Wie das OPEC-Sekretariat am Montag in Wien mitteilte, lag der Korbpreis am Freitag bei 94,91 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Am Donnerstag hatte der Preis 92,84 Dollar betragen. Die OPEC berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
Der Goldpreis setzte seinen Aufwärtstrend zum Wochenstart weiter fort. Zuletzt wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) bei 4.637,70 US-Dollar gehandelt. Das waren 0,6 Prozent mehr als am Freitag.
mik/moe
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Quelle: APA
