Österreichische Staatsanleihen im Späthandel überwiegend höher
Kürzere Laufzeiten mit Kursgewinnen - Renditen im Vergleich zur Vorwoche gestiegen
Damit pendelten sich die Renditen auf einem im Wochenvergleich erhöhten Niveau ein. Am US-Anleihemarkt ist nach den deutlichen Renditeanstiegen im früheren Wochenverlauf etwas Ruhe eingekehrt. Stützen dürfte zudem, dass sich der in den vergangenen Tagen zu beobachtende Anstieg der Ölpreise immerhin nicht fortsetzte.
Ein Ende des Iran-Kriegs und die Öffnung der Straße von Hormuz sind aber weiterhin nicht in Sicht. Nach dem angekündigten "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran erhöht die US-Regierung den Druck auf ihre Verbündeten, daran mitzuwirken. "Es ist an der Zeit, dass unsere Verbündeten und der Rest der Welt eine Entscheidung treffen", sagte US-Finanzminister Scott Bessent dem Sender CNBC. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor angekündigt, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran drastisch erhöhen zu wollen.
Die am Vormittag veröffentlichten Konjunkturdaten bewegten den Anleihemarkt kaum. Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich im August trotz des anhaltenden Iran-Kriegs den dritten Monat in Folge verbessert. "Dank optimistischer Auftragsbeurteilung, auch aus dem Ausland, dürfte die Talsohle nun durchschritten sein", erklärte Felicitas Henze, Volkswirtin bei der Deutschen Bank, die Verbesserung in der Industrie. Die Stimmung im Dienstleistungsindikator könnte indes durch die hohen Öl- und Gaspreise und damit verbundene Inflationssorgen belastet worden sein.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,85 2,88 -0,03 2 5 Jahre 3,08 3,10 -0,02 11 10 Jahre 3,46 3,47 -0,01 22 30 Jahre 4,02 4,02 0,00 27
spa/mik
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Quelle: APA
