Devisen (Früh) - Euro bewegt sich Richtung 1,17 US-Dollar
Zuletzt bei 1,1693 Dollar - Warten auf Eurozonen-PMIs
Neben den zuletzt marktprägenden Entwicklungen im Nahen Osten und am US-Anleihemarkt könnten am Freitagvormittag Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone einen Blick wert sein. "Zuletzt war bemerkenswert, dass sich vor allem die Stimmungslage bei den Finanzmarktteilnehmern verbessert hat", meinen die Ökonomen der Helaba. Insofern sollten Anstiege der Stimmungsbarometer nicht überraschen.
In den vergangenen Tagen hatte die Ankündigung neuer Anleiherückkäufe des US-Finanzministeriums die Renditen langfristiger US-Staatspapiere unter Druck gebracht und damit den US-Dollar auf breiter Front belastet. Der Euro stieg im Gegenzug auf gut 1,17 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Mai.
Dadurch hat sich auch das charttechnische Bild deutlich aufgehellt, wie die Helaba-Experten schreiben: "Der Euro hat wichtige Widerstände in Form der 200-Tagelinie (1,1630) und des Retracements (1,1648) hinter sich gelassen, sodass nun Potenzial bis zu den markanten April- und Maihochs bei 1,1796 und 1,1848 vorhanden ist."
spa/prcer
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Quelle: APA
