Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit weiteren Abgaben erwartet
Zahlen von UNIQA, SBO oder Mayr Melnhof
In den vergangenen Tagen hatten steigende Anleiherenditen und hohe Energiepreise den österreichischen Leitindex kumuliert um zwei Prozent von seinem Rekordniveau abrutschen lassen. Mit der 21- und der 50-Tage-Linie bei 6.577 respektive 6.505 Punkten nähert er sich nun zwei viel beachteten Trendindikatoren an.
In Asien präsentierten sich die Indizes in Japan und Südkorea in der Früh immerhin deutlich erholt. Für etwas Unterstützung sorgte ein Rückgang der Anleiherenditen, was bereits den US-Börsen geholfen hatte. So hatte das US-Finanzministerium angekündigt, Rückkäufe langlaufender Anleihen zu erhöhen.
Unternehmensseitig standen in Wien die Zahlen der UNIQA, SBO und Mayr Melnhof auf der Agenda.
Die UNIQA-Versicherung meldete für das erste Halbjahr ein Prämien- und Gewinnwachstum von 12 bzw. 10,5 Prozent. Die Netto-Combined-Ratio verschlechterte sich leicht von 90,5 auf 91,6 Prozent, blieb aber auf einem sehr guten Niveau.
Einen Umsatz- und Gewinneinbruch verbuchte dagegen der Ölfeldausrüster SBO. Ein Lichtblick war der steigende Auftragseingang.
Auch Mayr Melnhof veröffentlichte rückläufige Umsatz- und Ergebniskennzahlen. Verantwortlich dafür ist vor allem der Sondereffekt aus dem Verkauf der TANN-Gruppe im Vorjahr.
Am Mittwoch hatte der ATX um 0,74 Prozent schwächer bei 6.592,91 Punkten geschlossen. Während Flughafen Wien nach Zahlen um knapp vier Prozent zulegten, büßten FACC nach Ergebnissen 4,5 Prozent ein.
Die größten Kursgewinner im prime market am Mittwoch:
Flughafen Wien +3,97% 52,40 Euro AMAG +1,82% 27,90 Euro OMV +1,48% 68,55 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Mittwoch:
FACC -4,53% 16,00 Euro Raiffeisen Bank International -3,69% 60,05 Euro Agrana -2,68% 10,90 Euro
spa/prcer
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Quelle: APA
