Devisen (Früh) - Euro startet bei 1,1569 US-Dollar
Streit um die Straße von Hormuz treibt die Ölpreise - Warten auf deutsche und US-amerikanische Konjunkturzahlen
Damit legte der Aufwärtskurs des Euro zumindest vorerst eine Pause ein. Die europäische Gemeinschaftswährung blieb unter der Marke von 1,16 Dollar, die sie am Vortag zeitweise überschritten und im Tageshoch 1,1614 Dollar erreicht hatte. Dabei hatte der Euro unter anderem von unterschiedlichen Zinserwartungen profitiert.
Die Volkswirte der Landesbank Helaba sehen nun die 100-Tagelinie bei 1,1569 als erste Unterstützung. Unverändert freundlich sei die Lage der technischen Indikatoren, so die Experten.
Auf politischer Seite steht der Iran-Konflikt wieder im Fokus. Die Aussicht auf eine baldige Lösung des Kriegs zwischen den USA und Iran sind wieder einmal gesunken, nachdem ein weiterer Angriff auf ein Schiff in der Straße von Hormuz gemeldet wurde. Dies trieb die Ölpreise weiter nach oben.
Auf Konjunkturseite stehen am Vormittag die ZEW-Umfrage und am Nachmittag neue Zahlen zur US-Industrieproduktion zur Veröffentlichung an.
moe
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Quelle: APA
