Wiener Börse vorbörslich schwächer erwartet
Naher Osten zieht alle Blicke auf sich - Ölpreise ziehen an - Warten auf Konjunkturdaten
Im Zentrum steht einmal mehr der Unruheherd Naher Osten, was den Ölpreis weiter antreibt. US-Präsident Donald Trump erwartet zudem nach eigenen Worten nicht, dass der Iran einem für die USA akzeptablen Abkommen zustimmt. Trump machte zudem deutlich, dass die USA keine Verlängerung der Waffenruhe-Vereinbarung mit dem Iran anstreben.
Impulse könnte es heute durch US- und deutsche Konjunkturdaten geben. Am Vormittag steht die ZEW-Umfrage des laufenden Monats im Veröffentlichungskalender. Diese gibt weitere Hinweise auf die konjunkturellen Perspektiven in Deutschland und der Eurozone. Nach der Belastungswelle infolge des Iran-Kriegs im Frühjahr und Frühsommer zeichnet sich laut den Analysten der Helaba eine fortgesetzte Erholung der Stimmungsumfrage unter den Finanzmarktakteuren ab. In den USA warten Anleger auf die Daten zu den Importpreisen und zur Industrieproduktion im Juli, die am Nachmittag vorgestellt werden.
In Österreich zeichnet sich von Seiten der Unternehmer ein ruhiger Tag ab. Gestern gab es im ATX nur wenig größere Kursbewegungen. Unter Druck kamen zwei Aktien aus der Baubranche: Die Titel des Baustoffriesen Wienerberger waren mit einem Minus von 3,2 Prozent die Tagesverlierer im Index. Aktien des Baukonzerns Porr verloren 2,2 Prozent. Pluszeichen gab es vor dem Hintergrund steigender Ölpreise für Öl- und Energiewerte. Aktien des Ölfeldausrüsters SBO waren mit einem Plus von 1,0 Prozent die ATX-Tagesgewinner. Der steigende Ölpreis könnte der Ölbranche heute weiteren Rückenwind gebe.
Am Montag hatte der ATX um 0,47 Prozent schwächer bei 6.701,69 Punkten geschlossen.
Die größten Kursgewinner im prime market am Montag:
Semperit +7,28% 16,95 Euro Rosenbauer +5,33% 63,20 Euro Polytec +1,60% 5,08 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Montag:
Pierer Mobility -5,88% 35,20 Euro Wienerberger -3,18% 20,08 Euro Flughafen Wien -2,69% 50,60 Euro
moe/ger
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Quelle: APA
