Polytec steigerte Gewinn nach Abbau von 800 Stellen
Umsatz schrumpft von 358 auf 287 Mio. Euro - Kfz-Zulieferer will mehr Umsatz außerhalb des Automobilsektor machen
Die Personalkosten sanken im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über 17 Mio. Euro, davon entfielen 10,6 Mio. Euro allein auf das zweite Quartal.
Konzern baute 800 Stellen ab
Polytec mit Sitz in Hörsching bei Linz baute binnen eines Jahres 800 Vollzeitstellen ab, den Großteil davon in Deutschland und Großbritannien. Polytec hatte Ende 2025 sein operatives Geschäft im Vereinigten Königreich verkauft und heuer im April sein Werk im deutschen Weierbach geschlossen. In Österreich hat der börsenotierte Konzern rund 480 Mitarbeiter, um 20 weniger als Mitte 2025, konzernweit arbeiten aktuell 2.800 für die Oberösterreicher.
Das Polytec-Management will sein Geschäft abseits des kriselnden Automobilsektors ausbauen und erwartet sich davon mittelfristig positive Auswirkungen auf die Ertragslage. Im Kfz-Bereich geht der Zulieferer für heuer "vor dem Hintergrund geopolitischer Risiken, am europäischen Automotive-Markt bestehenden Produktionsüberkapazitäten und verschärftem Verdrängungswettbewerb" nur von einem geringen Umsatzwachstum aus.
pro/ivn
ISIN AT0000A00XX9 WEB http://www.polytec.at/
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Quelle: APA
