Rohstoffe (Vormittag) - Brent-Ölpreis steigt auf 89,06 US-Dollar
Straße von Hormuz bleibt das Nadelöhr - Goldpreis bei 4.373,65 Dollar
Zu Beginn der Woche hatten die Spannungen in der Region am Persischen Golf den Ölpreis noch um etwa vier Dollar je Barrel nach oben getrieben. Zuletzt hat US-Präsident Donald Trump gesagt, dass die Straße von Hormuz nach einer Minenräumung für Schiffe wieder befahrbar sei. Sie werde zudem "zu 100 Prozent" von den USA kontrolliert. Zuvor hatte der Iran hingegen eine Öffnung der Seestraße von Zugeständnissen der USA und ihrer Verbündeten abhängig gemacht und beabsichtigt, Gebühren für eine Durchfahrt durch die Meerenge zu erheben.
Beide Kriegsparteien ringen weiter um die vollständige Wiedereröffnung der Handelsroute, über die ein Großteil der Ölexporte aus den Förderstaaten am Golf abgewickelt wird. Rohstoffexperten der kanadischen Investmentbank TD Securities weisen darauf hin, dass die Schiffstransporte durch die Meerenge noch weit von einem normalen Niveau entfernt seien und dass die weltweiten Lagerbestände drastische zurückgegangen seien. Vor diesem Hintergrund sei mit einem weiter steigenden Preis für Rohöl der Sorte Brent zu rechnen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) ist zuletzt gestiegen. Wie das OPEC-Sekretariat am Dienstag in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Montag 80,62 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Am Freitag hatte der Preis 79,53 Dollar betragen. Die OPEC berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
Der Goldpreis verlor wieder etwas. Zuletzt wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) bei 4.373,65 US-Dollar gehandelt. Das waren 0,4 Prozent wenig als am Montagabend.
moe/mik
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Quelle: APA
