Wiener Aktienmarkt vorbörslich unbewegterwartet
Blicke weiter auf den Nahen Osten gerichtet - Frequentis mit Zahlen
Im Fokus wird heute wohl wieder der Iran-Krieg stehen. Zwar hatten sowohl der Iran als auch die USA zuletzt von einer absehbaren Einigung zur Wiederaufnahme des freien Schiffsverkehrs in der Straße von Hormuz gesprochen. Allerdings gab es seit Kriegsbeginn schon etliche Kehrtwenden und die Gemengelage ist äußerst komplex. So bekräftigte der Iran am Montag einmal mehr, von Handelsschiffen Gebühren für eine Durchfahrt durch die Straße von Hormuz zu erheben.
Jedenfalls blieben gestern positive Impulse für den Markt aus, schrieben die Analysten der Helaba in einem Kommentar. "Neue gegenseitige Forderungen der USA und des Irans haben den Ölpreis steigen lassen. In der Folge haben die Inflations- und Zinserwartungen wieder zugenommen", heißt es weiter.
In Österreich zieht heute der Wiener Technologiekonzern Frequentis mit Zahlen für das erste Halbjahr die Blicke auf sich. Das Unternehmen hat demnach ein starkes erstes Halbjahr 2026 hingelegt. Der Umsatz stieg um 44,8 Prozent auf 342,9 Mio. Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) drehte von minus 4,3 auf plus 15,6 Mio. Euro, der Auftragseingang erhöhte sich um 17 Prozent auf 361,7 Mio. Euro. Die Zahlen sehen auf den ersten Blick leicht positiv aus, schrieben die Analysten der Erste Group in der Früh. Auftragseingänge und Erlöse haben ihre starke Dynamik fortgesetzt haben, so die Experten.
Am Montag hatte der ATX um 0,01 Prozent höher bei 6.653,15 Punkten geschlossen. Zum Wochenstart verzeichneten Technologiewerte europaweit Gewinne. Diesem Trend schloss sich einmal mehr AT&S mit einem kräftigen Plus von 3,2 Prozent an.
Die größten Kursgewinner im prime market am Montag:
Kapsch TrafficCom +4,78% 4,82 Euro AUSTRIACARD +3,33% 9,92 Euro AT&S +3,20% 148,20 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Montag:
Zumtobel -4,46% 3,86 Euro Polytec -2,69% 4,71 Euro Wienerberger -2,02% 21,30 Euro
moe/mik
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Quelle: APA
