Devisen (Früh) - Euro bei 1,1553 US-Dollar kaum verändert
Knapp unter Niveau vom Freitagabend - sentix-Investorenvertrauen am Programm
Am Freitag belastete ein schwacher US-Arbeitsmarktbericht den Dollar und stützte den Euro im Gegenzug. In den USA hatte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt überraschend deutlich verschlechtert. Im Juli war die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft laut Arbeitsministerium um 23.000 gesunken. Volkswirte hatten im Schnitt 80.000 neue Stellen erwartet. Zudem wurde die Beschäftigtenzahl in den beiden Vormonaten deutlich nach unten revidiert. Die Lohnentwicklung blieb hinter den Erwartungen zurück.
"Insgesamt enttäuschen die Zahlen", kommentierte Christoph Balz, Volkswirt bei der Commerzbank. Aus Sicht der US-Notenbank seien zwar vermutlich die Verbraucherpreise wichtiger. Aber der Bericht stütze "zumindest unsere Einschätzung, dass die Fed die Zinsen entgegen den Marktspekulationen nicht anheben wird."
Zu Wochenbeginn steht mit dem sentix-Investorenvertrauen die erste Umfrage des laufenden Monats zur Veröffentlichung an. Bei dieser Umfrage werden ausschließlich Finanzmarktteilnehmer befragt, sodass sich eine Verbesserung abzeichnet, schreiben die Helaba-Analysten. In den USA bleibe es datenseitig zunächst ruhig. Auf Interesse stoßen am Mittwoch die Verbraucherpreise. Mit einem erhöhten Preisdruck sei nicht zu rechnen, hieß es.
rst/moe
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Quelle: APA
