Rohstoffe (Vormittag) - Brent-Ölpreis steigt auf 86,22 US-Dollar
Lage im Nahen Osten weiter unklar - Goldpreis fällt auf 4.049,94 Dollar
Mit dem Niveau liegt der Preis für die weltweite Referenzsorte rund 17 Prozent unter dem in der zweiten Juli-Hälfte erreichten Zwischenhoch von etwas mehr als 100 Dollar. Der Preis für Öl der US-Sorte WTI stieg ebenfalls. Der Preis legte im Vergleich zum Vortagesschluss um 2,3 Prozent auf 82,12 Dollar für das Barrel zu.
Während US-Präsident Donald Trump dem Iran ein neues Ultimatum für Gespräche zur Beilegung des Konflikts setzt, ist in der Straße von Hormuz erneut ein Handelsschiff angegriffen worden. Vor der Küste des Omans traf ein "unbekanntes Geschoss" den Frachter, wie die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) mitteilte.
Laut Trump geht es in laufenden Gesprächen um die vollständige Öffnung der Meerenge bis diesen Dienstag. Das wäre der Zustand, der vor dem Krieg geherrscht hatte. Eine Rückkehr zum Vorkriegszustand hatte Teheran aber wiederholt abgelehnt. Diplomatische Gespräche mit dem Iran bezeichnete Trump als "letzte Chance". Angesichts der festgefahrenen Lage im Iran-Krieg baut der US-Präsident damit die nächste Drohkulisse auf.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) ist zuletzt weiter gefallen. Wie das OPEC-Sekretariat am Dienstag in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Montag 79,50 US-Dollar je Barrel. Am Freitag hatte der Preis 88,37 Dollar betragen. Die OPEC berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
Der Goldpreis fiel etwas. Zuletzt wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) bei 4.049,94 US-Dollar gehandelt. Das waren 0,13 Prozent weniger als am Montagabend.
moe/ste
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Quelle: APA
