Devisen (Früh) - Euro unbewegt bei 1,1510 US-Dollar
Experten: Hoffnung auf Überwinden des Abwärtstrends
In den vergangenen Tagen wurde der Euro zum US-Dollar von nachlassenden Zinserhöhungsfantasien bezüglich der US-Notenbank unterstützt sowie den konzertierten Devisenmarktinterventionen zugunsten des Yens gegenüber dem US-Dollar. Zwar hat der Euro einen kleinen Teil der Gewinne wieder abgegeben, es gibt aber laut den Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) berechtigte Hoffnungen, dass der Abwärtstrend überwunden werden kann.
"Mit dem kürzlich erfolgten Anstieg über das Hoch von Mitte Juli (1,1482) scheint sich eine Trendumkehr in Form eines Doppelbodens zu etablieren", heißt es weiter. Daraus würde sich rein rechnerisch Potenzial bis 1,1640 ergeben. Für Widerstand sorgen zudem die 100- und 200-Tagelinie bei 1,1567 bzw. 1,1629. Wichtig für den positiven Ausblick ist es, dass der Euro nicht wieder dauerhaft unter die genannte Marke von 1,1482 abrutscht.
Der Euro litt gestern etwas unter robusten US-Konjunkturdaten. Die Stimmung in der Industrie hatte sich im Juli unerwartet deutlich aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex ISM stieg stärker als erwartet. Er befinde sich klar in der Wachstumszone und auf dem höchsten Stand seit 2022, was auf die solide Verfassung der US-Konjunktur hinweise, kommentierte Ralf Umlauf, Volkswirt bei der Helaba.
moe/ste
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Quelle: APA
